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Traffic Visibility für 100-Gbit-Netze Gigamon verspricht mehr Performance

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Gigamon rüstet sein Traffic-Visibility-Portfolio für 100-Gbit-Netzwerke. Neben Schnittstellenmodulen, Traffic Aggregation Nodes und Test Access Points (TAPs) kündigt der Hersteller ergänzende Software-Funktionen an.

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Zur Offerte gehören neue Schnittstellenkarten für den GigaVUE-HC2 Visibility Fabric-Knoten.
Zur Offerte gehören neue Schnittstellenkarten für den GigaVUE-HC2 Visibility Fabric-Knoten.
(Bild: Gigamon)

Mit den jetzt vorgestellten Produkten will Gigamon genug Performance liefern, um Datenverkehre auch in 100-Gbit-Ethernet-Infrastrukturen zu überwachen. Zur Zielgruppe zählen dem entsprechend Unternehmen, die ihre Netzwerke auf 100 Gbit upgraden oder Service Provider mit leistungsfähigen 4G/5G-Mobilfunkinfrastrukturen.

Folgende Hardware kündigt der Hersteller an:

  • GigaPORT-C02: Ein neues Schnittstellenmodul mit zwei 100-Gbit-Anschlüssen für den GigaVUE-HC2 Visibility Fabric-Knoten.
  • GigaVUE-TA100: Ein kompaktes System mit 32 100-Gbit-Anschlüssen für eine effiziente Zusammenfassung des Datenverkehrs in der Visibility Fabric.
  • G-TAP M-Serie: Diese Komponenten stellen laut Gigamon hochdichte, passive TAPs für den störungsfreien Zugriff auf den Datenverkehr von 100-Gbit-Verbindungen mit geringer und großer Reichweite bereit.

Flankierend verspricht Gigamon über 30 neue Funktionen in GigaVUE-Software 4.6, GigaVUE-FM Fabric Management-Software 3.3 und GigaVUE-VM Virtual Software 3.3. Hierzu zählen:

  • Generierung von Metadaten: Die Aktivität des Domain Name Systems (DNS) wird zum NetFlow-Datensatz hinzugefügt – für die Verwendung in der IT-Sicherheitsanalyse, etwa für das Aufspüren lateraler Bewegungen von Angreifern im Netzwerk.
  • Logischer 100-Gbit-Bypass: Dieser ermögliche Inline-Sicherheit und -Verfügbarkeit von 100-Gbit-Netzwerken.
  • Lastausgleich per GPRS Tunneling Protocol (GTP) in gebündelten Umgebungen: Bis zu 32 Knoten pro Cluster lassen sich kombinieren. Dadurch ließen sich mehrere Terabit an Datenverkehr effizient korrelieren und an IT-Sicherheits- und Performance-Applikationen verteilen.
  • Erweiterte Topologie-Visualisierung: Hierunter fällt die Visualisierung von Komponenten der Visibility Fabric und damit verbundenen Werkzeugen mithilfe des GigaVUE Fabric Managers.
  • Echtzeit-Visualisierung des Datenverkehrs: Damit ließen sich Variationen im Datenverkehr mithilfe des GigaVUE-FM Fabric Managers nachverfolgen.
  • Elastic Search-Funktionen im GigaVUE-FM Fabric Manager: Hiermit sei schnelle Suche von Informationen und auffälligen Ereignissen im Datenbestand möglich.
  • Import und Export-Topologien: Daten können vom GigaVUE-FM Fabric Manager zu Excel und zurück übertragen werden.
  • OpenStack-Erweiterungen, beispielsweise Paket-Erfassung von überwachtem Datenverkehr, vereinfachte Verwaltung von Umgebungen mit vielen Mietinstanzen.

Die neuen 100-Gbit-Produkte sind ab sofort bestellbar. GigaVUE-TA100 wird ab Mai verfügbar sein. GigaVUE OS 4.6 und GigaVUE FM 3.3 stehen für Kunden mit aktiven Software-Support-Vereinbarungen ab sofort zum Herunterladen bereit.

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