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Alcatel-Lucent liefert Ultrabreitband-Technik G.fast wird kommerziell ausgerollt

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Gemeinsam mit dem taiwanischen Provider Chunghwa Telecom will Netzwerkausrüster Alcatel-Lucent den weltweit ersten kommerziellen Ultrabreitbandzugang per G.fast starten.

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Chunghwa Telecom setzt auf FTTx und nutzt dabei Equipment für GPON und G.fast.
Chunghwa Telecom setzt auf FTTx und nutzt dabei Equipment für GPON und G.fast.
(Bild: Alcatel-Lucent)

Voll im Zeitplan: Zu Jahresbeginn prognostizierten einige TK-Ausrüster, bis Ende 2015 serienreife G.fast-Ausrüstung zu stellen; nun prescht Alcatel-Lucent vor und verkündet die weltweit erste, kommerzielle Implementierung.

Ab dem vierten Quartal will Chunghwa Telecom damit Nutzern in ganz Taiwan anspruchsvolle Breitbanddienste zur Verfügung stellen – ohne die Kupferverkabelung innerhalb von Gebäuden zeitaufwändig austauschen zu müssen. Binnen der kommenden zwei Jahre sollen so zehntausende Haushalte erschlossen und die Ausbauvorgaben der National Communications Commission vor Ort erfüllt werden.

Der Service Provider setzt auf Fiber to the Premises (FTTx) – führt also Glasfaserleitungen so weit wie möglich an Wohnungen sowie Büros heran und überbrückt die letzten Meter mit herkömmlichen Kupferkabeln. Alcatel-Lucent liefert das entsprechende Equipment für GPON und G.fast.

Zur Ausrüstung gehören dabei 7.368 Intelligent Service Access Manager (ISAM) Optical Network Terminals (ONTs), 7.368 Intelligent Services Access Manager (ISAM) CPE und 5.520 Access Management System. Zudem installiere Chughwa Telecom derzeit die GPON-Produkte 7.342 Intelligent ISAM und 7.360 ISAM.

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