M-net und Huawei intensivieren Kooperation

G.fast-Technologie für Münchener Netz

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

M-net und Huawei wollen in den nächsten fünf Jahren 35.000 Münchener Gebäude mit über 230.000 Wohneinheiten erschließen.
M-net und Huawei wollen in den nächsten fünf Jahren 35.000 Münchener Gebäude mit über 230.000 Wohneinheiten erschließen. (Bild: M-net)

Der Telekommunikationsanbieter M-net setzt bei der zweiten Runde des Münchener Glasfaserausbaus auf G.fast- und 100G-Technologie von Huawei. Die Technologie verspreche schnelleres Internet, vor allem die hausinterne Verkabelung könne damit beschleunigt werden.

Die G.fast-Technologie sei besonders für FTTB-Anschlüsse ausgelegt, bei denen die Glasfaser in den Keller eines Gebäudes reicht. Von dort gehe es dann meist per Kupfer- oder Koaxkabel in die Wohnungen und zum Endkunden. G.fast ermögliche der M-net, höhere Bandbreiten bis zu 800 MBit/s (Summenbandbreite Up-/Downstream) über die letzten Meter zu den Teilnehmern zu bringen. Somit werde die Geschwindigkeitslücke zum Endkunden geschlossen und das bestehende M-net-Netz optimiert.

„Wir möchten durch diese Technologie unsere Marktführerschaft in Deutschland/Bayern weiter ausbauen“, erklärt M-net Geschäftsführer und CTO Michael Fränkle. „Die Entscheidung für Huawei lag ziemlich nah, da wir bereits bei der GPON-Technologie sehr gut mit Huawei zusammengearbeitet haben“, ergänzt Jens Prautzsch, Vorsitzender der M-net-Geschäftsführung. Weitere 35.000 Gebäude mit über 230.000 Wohneinheiten außerhalb des Mittleren Rings sollen in den kommenden fünf Jahren mit M-net-Glasfaser und Huawei-Technologie erschlossen werden. Damit würden dann knapp 70 Prozent aller Münchener Haushalte direkten Zugang zur hochleistungsfähigen Glasfaser haben.

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