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IDC befragte Unternehmen in Deutschland 2013 Genutzte Endgeräte für die Client-Virtualisierung

| Redakteur: Katrin Hofmann

Die Marktforscher von IDC haben nachgefragt, welche Endgeräte deutsche Unternehmen am häufigsten für die Client-Virtualisierung einsetzen.

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Allen voran Desktops werden für die Client-Virtualisierung genutzt.
Allen voran Desktops werden für die Client-Virtualisierung genutzt.
(Quelle: IDC)

Für die Studie „Virtualized Desktop and Client Computing (VCC) in Deutschland 2013“ hat das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen International Data Corporation (IDC) im Januar 2013 336 deutsche Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern zur Bereitstellung von virtuellen Arbeitsplätzen durch VCC befragt. Im Fokus der Gesamtstudie stand die Frage, welchen Einfluss die Aspekte Mobility, Bring your own Device (BYOD) und IT-Sicherheit auf die aktuelle oder geplante Nutzung von Client-Virtualisierung haben. Ein Blick auf die Grafik zeigt, welche Endgeräte die Anwender in diesem Zusammenhang bevorzugen.

Am häufigsten Desktops und Notebooks

Dabei zeigt sich, dass noch immer Desktops und Notebooks, also „Fat Clients“, am häufigsten als Endgeräte für die Client-Virtualisierung eingesetzt werden. Der zunehmende Trend zur Mobilität mit dem Anspruch zu jeder Zeit an jedem Ort arbeiten zu können, führt dazu, dass Smartphones (58 Prozent) viel häufiger als noch im Jahr 2011 als Endgerät im Rahmen der Client-Virtualisierung verwendet werden. IDC hatte 2011 bereits Anwenderunternehmen hinsichtlich ihrer Strategien zur Client-Virtualisierung befragt. Die ebenfalls mobilen Tablets werden in 39 Prozent der befragten Unternehmen im Rahmen von VCC als Client eingesetzt. Insbesondere Handelsunternehmen und das Transport- und Verkehrswesen setzen Tablets ein. Allerdings geben mehr Business- als IT-Verantwortliche zu Protokoll, dass sie diese relativ neuen, intuitiven Mobilgeräte für die Client-Virtualisierung nutzen. Dieses Ergebnis deutet auf die geschäftliche Nutzung von privaten Mobilgeräten hin.

Großes Interesse an Thin Clients

Das Interesse an Thin Clients ist ebenfalls groß: 41 Prozent der befragten Unternehmen setzen Thin Clients ein und nochmals 30 Prozent planen den Einsatz. Besonders Banken und Versicherungen sowie das Gesundheits- und Sozialwesen nutzen Thin Clients. Die Nachfrage nach mobilen Thin Clients ist insbesondere im Finanzwesen überdurchschnittlich hoch, denn so können der Anspruch an Mobilität und Sicherheits- und Compliance-Aspekte miteinander verbunden werden.

Insgesamt werden sehr viele unterschiedliche Endgeräte im Rahmen der Client-Virtualisierung genutzt. Für fast jeden Zweck und die sehr divergenten Anforderungen der unterschiedlichen Branchen und Unternehmen gibt es entsprechende Clients und die dazugehörigen Client-Virtualisierungstechnologien. Zudem sind die unterschiedlichen Clients ein Hinweis, dass etwa der geräteunabhängige Zugriff auf Daten und Applikationen besonders wichtig ist und von Anbietern wie Anwenderunternehmen beachtet werden sollte.

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