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Open-Xchange Groupware als Software-as-a-Service bei Apollo-Optik Gehostete Open-Source-Lösung für Mails, Kontakte und Termine

| Autor / Redakteur: Christian Egle / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Apollo-Optik betreibt mehr als 750 Filialen in Deutschland und Österreich. Für die E-Mail-Kommunikation setzt Apollo Optik in seinem Filialnetz den Linux-basierten Open-Xchange Server ein, der vom Nürnberger Systemhaus Econtec gehostet wird.

Erich Ehbauer von Apollo Optik (links) und Roland Borst von Econtec
Erich Ehbauer von Apollo Optik (links) und Roland Borst von Econtec
( Archiv: Vogel Business Media )

Seine Vorliebe für Open-Source-Software entdeckte Erich Ehbauer schon im Jahr 2001. Der IT-Leiter der Apollo-Optik kann und will es nicht hinnehmen, beachtliche Summen für Softwarelizenzen auszugeben, ohne dafür den entsprechenden Mehrwert für sein Unternehmen zu erzielen. Entsprechend arbeiten die Server in den Filialen unter Linux und verbinden die Warenwirtschafts- und Point-of-Sale-Systeme (POS-), mit den Servern in der Zentrale im mittelfränkischen Schwabach.

E-Mail ist als Kommunikationsmittel zwischen der Zentrale und den Filialen nicht mehr wegzudenken. Dabei genügen in der Regel jeweils zwei E-Mai-Accounts pro Filiale – einer für den Filialleiter und einer für das Team. Eine effiziente Lösung, die sich bewährt hat. Für Open-Xchange hat sich Ehbauer seinerzeit vor allem aus Kostengründen entschieden. „Die Preise für Microsoft Exchange und Outlook waren für mich schlichtweg inakzeptabel“, meint der IT-Leiter. „Open-Xchange bietet uns genau die Funktionalität, die wir brauchen, und das zu vertretbaren Konditionen.“

Webfrontend verringert den Administrationsaufwand

Ihre E-Mails bearbeiten die Filialen mit dem Webfrontend von Open-Xchange, das im Browser gestartet wird. Das entspricht voll der Apollo-Philosophie von einer schlanken IT, die Mittel zum Geschäft ist. Als Desktop-Betriebssystem ist in den Filialen zwar weiterhin Windows 98, 2000 und XP im Einsatz – allerdings ohne teure Applikationen aus dem Hause Microsoft.

Dazu passt auch, dass Apollo Optik den Open-Xchange Server nicht selbst betreut, sondern dies vom Nürnberger Systemhaus Econtec erledigt wird. „E-Mail ist für mich Commodity. Dafür möchte ich im eigenen Haus kein Know-how aufbauen und vorhalten“, findet Ehbauer. „Es gibt genügend Spezialisten, die sich damit besser auskennen als wir. Wenn wir heute anfangen würden, uns in die E-Mail-Thematik einzuarbeiten, machen wir es bestimmt nicht besser und günstiger.“

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