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Lancom nimmt Enterprise-Switch-Markt ins Visier Full-Layer-3-Access-Switches mit Stackingfähigkeit

Von Bernhard Lück

Lancom bezeichnet seine vier Layer-3-Access-Switches der GS-4500X-Serie als ausfallsicheres Fundament für moderne Infrastrukturen in allen Branchen und Einsatzbereichen sowie als ideale Lösung für Campus-Netzwerke mit hohem Datenaufkommen und hohen Anforderungen an die Verfügbarkeit.

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Die vier Modelle der GS-4500X-Serie sind Lancoms erste Switches der Enterprise-Klasse.
Die vier Modelle der GS-4500X-Serie sind Lancoms erste Switches der Enterprise-Klasse.
(Bild: Lancom)

Die Portausstattung der stackingfähigen Full-Layer-3-Access-Switches biete auch bei hoher Auslastung die nötige Performance, so der Hersteller. Die Portgeschwindigkeit für Uplink bzw. Stacking sei je nach Bedarf zwischen 10G und 40G wählbar. Dabei lasse sich die Stacking-Funktion sowohl an den frontseitigen SFP+-FleX-Ports als auch an den rückseitigen QSFP+-FleX-Ports aktivieren, wodurch ein gemischter Stack mit den Lancom-Aggregation-Switches der XS-5000-Serie möglich sei. Redundanzfunktionen für Lüfter und Netzteile und das Lancom-Failsafe-Stacking sollen einen ausfallsicheren Betrieb sichern.

Stromversorgung von PoE-Endgeräten

Der GS-4530X ist Lancom zufolge ein 30-Port-Switch mit zwölf 2,5GbE-Ports, zwölf GbE-Ports sowie vier SFP+-FleX- und zwei QSFP+-FleX-Ports, welche Übertragungsraten von 10 bzw. 40 GBit/s unterstützen. Mit einem Datendurchsatz von 324 GBit/s auf der Backplane ermögliche das Gerät Wire-Speed-Performance selbst bei hoher Auslastung. Die PoE-Variante GS-4530XP biete PoE+-Unterstützung auf allen Ports nach IEEE 802.3af/at mit 720 Watt (maximal 30 Watt pro Port) kumuliertem PoE-Budget bei Einsatz eines optionalen zweiten Netzteils.

Jeweils 54 Ports bieten die Modelle GS-4554X und GS-4554XP: zwölf 2,5GbE-Ports, 36 GbE-Ports sowie vier SFP+-FleX- und zwei QSFP+-FleX-Ports. Der Backplane-Datendurchsatz erreicht laut Hersteller 372 GBit/s. Mit optionalem zweiten Netzteil könne der GS-4554XP bis zu 1.440 Watt (30 Watt pro Port) PoE+-Unterstützung nach IEEE 802.3af/at bereitstellen.

Betriebskontinuität durch Hardware-Redundanz

Alle vier Switch-Modelle seien mit einer „hot-swappable“ Power Supply Unit (PSU) ausgestattet. Ein separater Einschub ermögliche die Ergänzung einer zusätzlichen PSU und so den schnellen, unterbrechungsfreien Austausch eines Netzteils bei Defekt. Alternativ könne das PoE-Budget durch Bündelung der jeweiligen PoE-Leistung der PSUs verdoppelt werden. Statt PSU-Redundanz stünde dann für jeden Port die maximalen 30 Watt PoE-Leistung zur Verfügung. Zusätzlich sichere das redundante (N+1) Lüfterkonzept den unterbrechungsfreien Betrieb. Das Front-to-back-Belüftungsdesign soll selbst in 19-Zoll-Racks für eine optimale Kühlung sorgen.

Cloud-Management als Option

Die Switches können wahlweise mittels Web-GUI sowie CLI verwaltet oder optional in die Lancom Management Cloud (LMC) integriert werden. Letztere stehe für automatisiertes, cloudbasiertes Management über SD-LAN sowie für ein cloudfähiges CLI-Management. Selbst ein Split-Management im Cloud-Betrieb sei möglich, auch dann könne die Konfiguration weiterhin auf der CLI- oder GUI-Ebene geändert werden. Bei Verwendung der Switches im Stack-Verbund erlaube Cloud-managed Switch Stacking das Management und Monitoring des gesamten Stacks. Dabei erkenne die Cloud eigenständig, welche und wie viele Switches dem jeweiligen Stack angehören. Für Cloud-managed Switch Stacks mit bis zu acht Geräten werde lediglich eine Cloud-Lizenz benötigt.

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