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Abo-Zugang zu virtuellen Netzwerkfunktionen Fujitsu nutzt NFV-Technologie von Ensemble

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Fujitsu wird künftig die Softwarelösungen Orchestrator und Connector des ADVA-Geschäftsbereichs Ensemble als Schlüsselkomponenten seiner Managed-Network-Services einsetzen, um Geschäftskunden in der EMEIA-Region seine Virtual-Edge-Lösung zur Verfügung stellen zu können.

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Ensemble Orchestrator wird ein zentraler Baustein der Managed-Network-Lösung von Fujitsu.
Ensemble Orchestrator wird ein zentraler Baustein der Managed-Network-Lösung von Fujitsu.
(Bild: ADVA)

Virtual Edge werde am Kundenstandort auf sogenannten COTS-Whitebox-Servern (COTS; Commercial off-the-Shelf) gehostet. Die neue Lösung ermögliche Fujitsu-Kunden per Abonnement Zugang zu einer Bibliothek mit virtuellen Netzwerkfunktionen (VNF), darunter SD-WAN und virtuelle Firewalls. Fujitsu habe die Ensemble-Software wegen ihrer Offenheit und des erfolgreichen Einsatzes in kommerziellen NFV-basierten Managed Services ausgewählt.

Die erweiterte Managed-Network-Lösung von Fujitsu vereinfache den Betrieb und ebne den Weg für neue Dienstleistungen. Der Ensemble Orchestrator werde hierfür zentral auf virtuellen Maschinen gehostet. Er instanziiere einzelne VNFs und provisioniere Dienste, die aus mehreren, sequentiellen VNFs bestehen. Diese VNFs würden am Rand des Netzes implementiert, wo Ensemble Connector als verbindendes Element zwischen den virtuellen Anwendungen und der physikalischen Hardware fungieren soll.

Ensemble Connector sei für den Einsatz im Netzbetreiberumfeld ausgelegt. Diese Softwarelösung arbeite als virtualisierter Infrastrukturmanager reibungslos mit VNFs unterschiedlicher Hersteller zusammen. Darüber hinaus würden die Skalierbarkeit und das Management von OpenStack mittels lokaler Controller auf jedem Whitebox-Server verbessert. Die Lösung unterstütze sowohl leitungsgebundene also auch LTE-Verbindungen.

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