Suchen

Open Com 100 erhöht die Erreichbarkeit und Mobilität bei sinkendem Adminaufwand Fixed Mobile Convergence (FMC) für KMUs von Aastra DeTeWe

Redakteur: Ulrike Ostler

Fixed Mobile Convergence (FMC), die Integration von Handys in das Kommunikationssystem eines Unternehmens, sichert ständige Erreichbarkeit für den Benutzer immer dann, wenn er es möchte. Durch die Installation eines „Aastra Mobile Client“ (AMC) auf dem GSM-Telefon sind wesentliche Leistungsmerkmale eines System-Endgerätes menügeführt auf dem Handy verfügbar. Jetzt gibt es die Version 9.

Firma zum Thema

Bei Aastra DeTeWe hat der Anwender die Wahl, ob er mobil unter einer Festnetznummer erreichbar sein will.
Bei Aastra DeTeWe hat der Anwender die Wahl, ob er mobil unter einer Festnetznummer erreichbar sein will.
( Archiv: Vogel Business Media )

Seit Kurzem ist für alle Aastra Kunden das neue Release 9 der „Open Com 100“-Serie mit deutlich erweiterten Funktionen erhältlich. Dazu gehört eine „One-Number-Funktion“.

Damit führen Teilnehmer ausgehende Telefonate über Firmenfestnetznummern, beziehungsweise die Durchwahl. Die GSM-Nummer bleibt unerkannt. Anrufe erreichen das normale Telefon am Schreibtisch und das Handy.

Thomas Stephan, Leiter Produkt-Management für kleine und mittelständische Unternehmen bei Aastra, erläutert: „Niemand muss überlegen, wo sich der gewünschte Gesprächspartner gerade aufhält oder welche Rufnummer zu wählen ist. Es gibt nur noch eine Rufnummer.“

Unabhängig vom tatsächlich verwendeten Telefon signalisiert eine eigene Leitungstaste anderen Teilnehmern von Open Com 100 „besetzt“. Will ein Teilnehmer ungestört am Handy telefonieren, aktiviert er den Anrufschutz. Dann klingelt nur noch das Tischtelefon im Büro.

weiter mit: Integration an! und aus!

Integration an! und aus!

Auch wer ungestört arbeiten möchte, deaktiviert die Verbindung vom Handy zum Aastra-System. In diesem Fall erreichen das Handy nur noch die Personen, die die Mobilrufnummer kennen.

Darüber hinaus sind Funktionen wie Rückfrage, Weitervermitteln, Rufumleitung, Dreierkonferenz über eine Menüsteuerung von allen Telefonen aus möglich. Zudem gibt es nur noch eine Voicebox, die abgefragt werden muss.

Wer ein Gespräch auf seinem Mobiltelefon angenommen hat, bevor er das Büro betrat, kann durch die neue „TAKE“-Funktion das Gespräch per Tastendruck auf das Tischtelefon holen und dort weiterführen.

Open Com 100 und DECT

Umgekehrt ist es nun durch Einsatz des AMC ebenso möglich, ein zuvor am Tischtelefon geführtes Gespräch auf dem Handy unterbrechungsfrei mitzunehmen. „Damit muss ich ein Gespräch nicht mehr hektisch beenden, wenn ich zu einem Termin muss, sondern kann es unterwegs weiterführen“, so Stephan.

Die Funktionen des aktuellen Open-Com-100-Release werden von den neuen Handy-artigen DECT-Telefonen der „Aastra 600d“-Serie unterstützt. Hier passt ein integrierter Geräuschfilter die Klingel- und die Hörerlautstärke der Umgebung an, etwa beim Wechsel zwischen Büro und Werkstatt. Darüber hinaus wird bei lauten Umgebungsgeräuschen der übertragene Sprachfrequenzbereich so geändert, dass die Geräusche in den Hintergrund treten.

Open Com 100 und SIP

Beim Einsatz des aktuellen Release mit den Aastra Business-SIP-Telefonen „67xxi“ kann außerdem eine „Hot Desking“-Funktion genutzt werden. Das ermöglicht Mitarbeitern, individuelle Telefoneinstellungen zu speichern, abzumelden und beim nächsten Gebrauch zu aktivieren. Dafür braucht er eine PIN und die eigene Durchwahl.

Die Version 9 bietet nach Herstellerangaben auch eine vereinfachte Einrichtung von Terminals für neue Mitarbeitern: Gruppen/Rechte, User/Terminals lassen sich vom Arbeitsplatz des Administrators per Web-Konfiguration vorgenommen werden.

Stephan führt aus: „Neben dem Einlesen von Listen, das die Installation einer TK-Anlage erleichtert, haben wir das Roll-out von SIP-Endgeräten vereinfacht: Werden neue Endgeräte angemeldet, so muss nicht umständlich eine IP-Adresse und oder MAC Adresse ermittelt und konfiguriert werden – stattdessen wird das Gerät an das LAN angeschlossen, der Nutzer gibt am Telefon die Nebenstellennummer und einen Installations-PIN ein, fertig.“

(ID:2040181)