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Riverbed veröffentlicht Hybrid Work Global Survey Fertigungsindustrie investiert in hybride Arbeitsplätze

Von Bernhard Lück

Laut einer Studie von Riverbed | Aternity plant ein Großteil der Fertigungsindustrie, in hybride Arbeitsplätze zu investieren. In Bezug auf die Visibility von Netzwerkthemen und dem Ziel einer optimalen Digital Experience seien dabei soziale und technologische Themen zu adressieren.

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Riverbed | Aternity hat den Status quo der hybriden Arbeit untersuchen lassen.
Riverbed | Aternity hat den Status quo der hybriden Arbeit untersuchen lassen.
(Bild: © – TarikVision – stock.adobe.com)

51 Prozent der Business-Entscheider (Business-Decision-Makers; BDMs) in der Fertigungsindustrie glauben, dass die Hälfte (50 %) ihrer Belegschaft auch nach der Pandemie weiterhin einen hybriden Arbeitsplatz in Anspruch nehmen wird. Darüber hinaus glaubt die große Mehrheit der BDMs (96 %), dass eine hybride Struktur ihnen helfen wird, junge Talente zu rekrutieren und damit wettbewerbsfähig zu bleiben. Dies sind zwei Ergebnisse der Hybrid Work Global Survey 2021. In der Studie habe Riverbed | Aternity den Status quo der hybriden Arbeit untersuchen und die wichtigsten Investitionsbereiche und Technologien für Unternehmen identifizieren lassen.

Da sich auch der Fertigungssektor von Covid-19 erholen müsse, sei Homeoffice nicht mehr nur „nice to have“, sondern eine geschäftliche Priorität. Allerdings habe nur ein Drittel (33 %) der IT-Entscheider (ITDMs) in der Fertigungsindustrie angegeben, dass sie auf Homeoffice vorbereitet seien. 85 Prozent der IT-Entscheidungsträger seien wegen der Performance von Mitarbeitern im Homeoffice besorgt. Um dieses Problem zu lösen, seien 92 Prozent der ITDMs und 88 Prozent der BDMs bereit, in den nächsten zwölf bis 18 Monaten in Technologien zu investieren, die hybride Arbeitskräfte auch zu Hause unterstützen.

Hybride Modelle einführen

Der Bericht von Riverbed | Aternity zeige, dass nachhaltige und leistungsstarke hybride Arbeitsplätze für den Unternehmenserfolg entscheidend seien. Jedoch müssten Unternehmen bei der hybriden Arbeit auch Herausforderungen bewältigen. ITDMs sehen die folgenden fünf Haupthindernisse für hybride Arbeitsplätze:

  • 1. Erhöhte Sicherheitsrisiken (35 %)
  • 2. Fehlende Ausrüstung im Büro (30 %)
  • 3. Technologische Unterbrechungen (28 %)
  • 4. Fehlende Ausrüstung zu Hause (25 %)
  • 5. Schlechte Internetverbindung zu Hause (24 %)

Die BDMs seien sich einig, dass die Zusammenarbeit und der Aufbau virtueller Beziehungen (31 %) zu den größten Hindernissen für hybrides Arbeiten gehören. Allerdings seien sich auch 35 Prozent der Befragten sicher, dass eine schlechte Internetverbindung die größte Hürde für die Einführung hybrider Arbeitsmodelle sei.

Darüber hinaus glauben die BDMs, dass die Fertigungsbranche gegenüber anderen Branchen ins Hintertreffen geraten werde, wenn sie nicht handeln. Probleme wie schlechtes WLAN (46 %), Netzwerkprobleme (41 %) und der stark angestiegene Netzwerk-Traffic (31 %) würden in den nächsten zwölf bis 18 Monaten darüber entscheiden, ob der Umstieg auf hybrides Arbeiten möglich werde oder nicht.

Um diese Probleme zu erkennen und zu beheben, seien mehr Transparenz und Wissen über die Gegebenheiten nötig. ITDMs sehen die folgenden fünf Hauptprobleme bei Visibility- und Monitoring-Lösungen:

  • 1. Zu große Datenmengen und nicht genug Kontext, um diese auszuwerten (39 %)
  • 2. Fehlender Überblick über die gesamte technologische Infrastruktur (36 %)
  • 3. Verzögerte Ursachenanalyse und Problemlösung wegen widersprüchlicher Daten von Tools (34 %)
  • 4. Mangelnder Einblick in die Verfügbarkeit, Performance und Nutzung von Cloud-Ressourcen (34 %)
  • 5. Nicht für alle gleichermaßen zugängliche oder nutzbare Daten (30 %)

Zukunftsinvestitionen für die Fertigung

Die Mehrheit der ITDMs (92 %) sei der Meinung, dass ihre Unternehmen von einer besseren Netzwerk- und System-Visibility profitieren würden, vor allem, weil sich dadurch Performance- oder Sicherheitsrisiken besser identifizieren ließen. 89 Prozent der ITDMs glauben, dass mehr in Performance- und Beschleunigungs-Lösungen investiert werden sollte. Diese würden ihnen helfen, die Produktivität zu steigern und eine Umgebung zu schaffen, die mehr Talente in den Sektor locken.

Die Tatsache, dass 92 Prozent der ITDMs und 88 Prozent der BDMs in den nächsten zwölf bis 18 Monaten in neue Technologien für hybrides Arbeiten investieren möchten, mache Hoffnung, sagt Riverbed | Aternity und prognostiziert die folgenden Hauptbereiche für diese Technologieinvestitionen:

  • 1. Aktualisierung von Strategien und Richtlinien in Unternehmen für hybride Arbeitsplätze (44 %)
  • 2. Investitionen in Lösungen zur Netzwerk- und Anwendungs-Beschleunigung (38 %)
  • 3. Investitionen in Lösungen zur Observability der Digital- und User-Experience (35 %)
  • 4. Investitionen in Technologien und Software für die Cybersicherheit (34 %)
  • 5. Bessere Transparenz für Netzwerk- und Anwendungs-Performance (33 %)

Über die Studie

Für die Riverbed | Aternity Hybrid Work Global Survey 2021 habe Sapio Research im September 2021 fast 1.500 Führungskräfte aus den Branchen Öl und Gas, Finanzen/Versicherungen, öffentlicher Sektor/Regierung, Gesundheitswesen/Pharma, Fertigung, Einzelhandel und Professional Services befragt, darunter 750 Business-Entscheider (BDMs) und 738 IT-Entscheider (ITDMs) aus Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 500 Mio. US-Dollar in den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Australien, der Schweiz, den Vereinigten Arabischen Emiraten und den Niederlanden.

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