Systemwiederherstellungslösung für Windows 8

Fehlerfreie Konfiguration bei jedem Rechnerneustart

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Deep Freeze für Windows 8 kann typische Degenerationsprozesse verhindern, da das System bei jedem Neustart in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt wird.
Deep Freeze für Windows 8 kann typische Degenerationsprozesse verhindern, da das System bei jedem Neustart in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt wird. (Bild: Faronics)

Die Version 8 der Systemwiederherstellungslösung Deep Freeze von Faronics soll auf Rechnern mit dem am 26. Oktober veröffentlichten Betriebssystem Windows 8 einen reibungslosen Betrieb sicherstellen und den Aufwand für die Administration von Windows-Rechnern senken.

Deep Freeze für Windows 8 stellt laut Hersteller Faronics bei jedem Neustart eines Rechners eine vordefinierte, fehlerfreie Konfiguration wieder her. Dazu wird ein Snapshot aller Konfigurationseinstellungen eines Systems in voll funktionsfähigem Zustand erstellt und „tiefgefroren“.

Dadurch müssten Administratoren und IT-Verantwortliche Rechner nicht mehr manuell wiederherstellen, mit neuen Images bespielen oder Zeit für die Fehlerdiagnose verwenden, wenn ein Rechner nicht mehr korrekt funktioniert.

Vereinfachte Windows-Updates

Windows-Updates können automatisiert per Zeitplan gestartet oder direkt auf der Managementkonsole initiiert werden. Updates aus dem Cache würden automatisch eingespielt, wenn ein Rechner „aufgetaut“ ist. Nach der Aktualisierung versetzt Deep Freeze geschützte Maschinen automatisch zurück in den tiefgekühlten Zustand.

Durch ein Command-Line-Interface könne Deep Freeze Zugriff und Kontrolle auf alle Rechner über Systemmanagement-Tools wie Microsoft SCCM, Dell KACE, Spiceworks oder Symantec Altiris ermöglichen.

Ergänzte Reset- und Refresh-Funktionen

Deep Freeze für Windows 8 bietet Administratoren eine Ergänzung der Reset- und Refresh-Funktionen von Windows 8. Beide Funktionen erleichtern die Systemwiederherstellung im Ernstfall, erzeugen jedoch Ausfallzeiten durch den Wiederherstellungsprozess selbst und die Neuinstallation von Programmen, die von separaten Medien installiert worden sind.

Beim Einsatz von Deep Freeze würde ein simpler Neustart für ein sauberes System sorgen. Darüber hinaus würde Deep Freeze Dateifragmentierung und die Anhäufung temporärer Dateien verhindern, wodurch Festplattenkapazität eingespart und gleichzeitig die Geschwindigkeit des Systems gesteigert wird.

Weitere Funktionen von Deep Freeze für Windows 8 sind:

  • Sicherheit: „Tiefgefrorene“ Rechner sind vor Fehlkonfiguration oder Malware geschützt. Durch Customization Codes werde nicht autorisierten Administratoren der Zugriff auf Deep-Freeze-Rechner verwehrt. Zusätzlich würde Deep Freeze den Master Boot Record (MBR) vor Rootkit-Injektionen schützen.
  • Effizienz: Der Einsatz von Deep Freeze könne Systemabstürze und Supportanfragen reduzieren und dadurch die IT-Abteilung auch komplexe Mehrbenutzerumgebungen schneller und effizienter verwalten.
  • Konfiguration: IT-Verantwortliche können Passwörter vergeben, einzelne Laufwerke einfrieren oder virtuelle Laufwerke für die Speicherung von Daten („Thawspaces“) erstellen. Darüber hinaus würde das Tool die Einrichtung von Workstation-Tasks und Wartungszeiten für die Automatisierung von Windows-Updates und Patchmanagement erlauben.
  • Installation: Deep Freeze für Windows 8 könne per Remote-Installation mit einer Imaging-Lösung oder per Konsole über das Netzwerk installiert werden.
  • Datenspeicherung: Pro Rechner sind bis zu acht virtuelle Thawspaces für Applikationen und Daten oder das Vornehmen permanenter Änderungen erlaubt.
  • Antiviren-Lösungen: Auf Rechnern, die mit Faronics Antivirus geschützt werden, würden Virendefinitionen auch in gefrorenem Zustand aktualisiert. Andere Lösungen könnten während der Wartungszeiten aktualisiert werden.

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