Application-Performance-Management verbessert Zusammenspiel von Geschäft und IT

Fehler im Muster erkennt der IT-Profi durch den Blick aufs Ganze

31.08.2010 | Autor / Redakteur: Christian Wirth / Ulrike Ostler

Ohne die komplette Struktur zu kennen, verheddert sich CIOs und Admins oder finden lose Fäden. Bild: Dieter Schütz/Pixelio
Ohne die komplette Struktur zu kennen, verheddert sich CIOs und Admins oder finden lose Fäden. Bild: Dieter Schütz/Pixelio

Transparenz und die Sicht des Endanwenders

Der Blick auf einzelne IT-Bereiche reicht nicht. Transparenz hilft den IT-Leitern, der Geschäftsführung und den Administratoren. Bild: Dixiland/Pixelio
Der Blick auf einzelne IT-Bereiche reicht nicht. Transparenz hilft den IT-Leitern, der Geschäftsführung und den Administratoren. Bild: Dixiland/Pixelio

Ein ganz wesentlicher Aspekt für eine erfolgreiche Überwachung der Anwendungen ist somit die Transparenz. Dabei geht es um das Offenlegen aller Anwendungen und ihrer aktuellen Leistungsfähigkeit.

Für die IT-Verantwortlichen ist es wichtig, dass sie auch die Informationen von den Endanwendern beziehen. Das Ergebnis verschiedener Umfragen und Erfahrungen bei den Unternehmen zeigt allerdings, dass die Nutzer Performance-Probleme nur selten ihrer Fachabteilung melden. Um genauere Informationen zum Status Quo des Systems und der Anwendungen zu erhalten, ist der Perspektivwechsel vom System zum Anwender wichtig.

Die konventionellen Systeme sind in der Lage, eine Warnung abzugeben, wenn eine Störung auftritt oder ein Service Level Agreement verletzt wird. Die Warnung ist allerdings in der Regel auf die jeweilige Situation beschränkt. Die Suche nach der eigentlichen Ursache des Problems gestaltet sich sehr viel komplizierter.

Oft treten Schwierigkeiten in verschiedenen Bereichen auf. Mit Enduser Experience Monitoring (EUE) lässt sich die Anwendungsperformance von Nutzern überwachen, die mit mehreren Anwendungen von verschiedenen Standorten über das Intranet bis hin zum Internet interagieren. Dabei kann bei dieser Lösung sowohl aktiv als auch passiv die Performance der Anwendungen gemessen werden.

Welche Messungen müssen stattfinden?

Das vielfältige Angebot und die unterschiedliche Herangehensweise der verschiedenen Varianten erschwert den Unternehmen die Auswahl der richtigen Lösung. Beim passiven Performance Monitoring werden spezielle Sensoren verwendet, die den Netzwerkverkehr überprüfen und dabei permanent die Resultate messen.

Bei der aktiven Variante wird durch einen so genannten Agenten eine künstliche Transaktion ausgelöst, die dann die Antwortzeiten berechnet. Über einen umfassenden Statusbericht wird eine Übersicht der betroffenen Anwendungen und Standorte geliefert, mit der auch die durchaus unterschiedlich erlebte Performance der Nutzer aufgezeigt wird.

Auch der Zugriff auf Client-, Netzwerk- und Serverressourcen durch eine Anwendung kann ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für die Suche nach der Ursache eines Problems sein.

weiter mit: Der Schlüssel für die Anwendungs-Performance: Der Blick auf das Zusammenspiel

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