Digital Company Survey 2013

F-Secure-Studie: Multi-Screener auf dem Vormarsch

| Redakteur: Heidemarie Schuster

In Deutschland arbeiten 35 Prozent mit mobilen Endgeräten.
In Deutschland arbeiten 35 Prozent mit mobilen Endgeräten. (© violetkaipa - Fotolia.com)

Einer Studie von F-Secure zufolge sind immer mehr Angestellte so genannte Multi-Screener. Sie arbeiten also nicht nur mit einem PC sonder auch mit mobilen Endgeräten.

Dass mobile Endgeräte immer beliebter werden, belegen aktuelle Marktzahlen und Prognosen. Wie häufig Tablets, Smartphones und Co. in Unternehmen benutzt werden, zeigt eine Studie von F-Secure, bei der kleine und mittelständische Unternehmen in acht Ländern über Themen rund um die Unternehmenssicherheit und Cloud-Services befragt wurden.

Die Studie ergibt, dass 43 Prozent der Beschäftigten in kleinen und mittleren Unternehmen Multi-Screener sind – das bedeutet, dass sie regelmäßig sowohl einen PC als auch ein mobiles Gerät wie Smartphone oder Tablet für die Arbeit nutzen.

Der Anteil der Multi-Screener ist mit 63 Prozent am höchsten bei Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern und niedriger (45 Prozent) in Unternehmen mit 50 bis 500 Mitarbeitern.

Die Umfrage zeigt außerdem, dass 39 Prozent der Beschäftigten mobile Geräte nutzen, die vom Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. In Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern fällt dieser Anteil mit 75 Prozent am höchsten aus. In Unternehmen mit 50 bis 500 Mitarbeitern sind es hingegen nur rund 40 Prozent.

In schwedischen und finnischen Unternehmen ist der höchste Anteil an mobilen Geräten im Einsatz, bei 50 Prozent beziehungsweise 47 Prozent der Mitarbeiter. Unternehmen in Deutschland und den USA weisen die niedrigste Nutzungsquote von mobilen Geräten auf: 35 Prozent beziehungsweise 34 Prozent.

Daten immer verfügbar

Insgesamt 34 Prozent der Mitarbeiter arbeiten außerhalb des Büros oder sind regelmäßig unterwegs. Auch hier ist diese Quote mit 50 Prozent bei den kleinsten Unternehmen höher im Vergleich zu rund 35 Prozent bei Unternehmen mit 50 bis 500 Mitarbeitern. In Frankreich und Großbritannien fällt der Anteil der Mitarbeiter, die regelmäßig außerhalb des Büros arbeiten, mit 43 Prozent beziehungsweise 40 Prozent am höchsten aus.

„Beim Arbeitsplatz von heute geht es immer weniger um den Schreibtisch im Büro, sondern darum, von überall, mit jedem Gerät und zu jeder Zeit auf Informationen zugreifen und diese austauschen zu können“, erklärt Pekka Usva, Vice President, Corporate Security bei F -Secure.

Details zur Studie

Bei der Umfrage „Digital Company Survey 2013“ wurden von der GfK im Auftrag von F-Secure im Rahmen von Web-Interviews Entscheider für Software-Einkauf in Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern befragt. Die Teilnehmer kamen aus Deutschland, Italien, Frankreich, Großbritannien, Schweden, Finnland, Polen und den USA. Insgesamt wurden 805 Personen befragt, dabei mindestens 100 pro Land. □

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 42495970 / Online Collaboration)