Mobile-Menu

IP-Insider Akademie vermittelt Wissensupdate zu Kupfer- und Lichtwellenleitern Experte erklärt Praktikern anwendungsneutrale Netzwerkverkabelung

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Auf die unterste OSI-Schicht führte Referent Manfred Patzke die Teilnehmer des Intensivseminars „Netzwerkverkabelung für moderne IT-Infrastrukturen“ der IP-Insider Akademie. Die Anwesenden erhielten nicht nur Hilfestellung zu Kabelwahl, Trassierung und Erdungsanlagen, sondern auch Einblicke in die Arbeit internationaler Normungsgremien.

Firmen zum Thema

Manfred Patzke hatte stets ein offenes Ohr für die Netzwerkfragen der Seminarteilnehmer.
Manfred Patzke hatte stets ein offenes Ohr für die Netzwerkfragen der Seminarteilnehmer.
( Archiv: Vogel Business Media )

Ein Wissensupdate zum Thema Netzwerkverkabelung gab es am 8. und 9. Juni in München und Frankfurt/Main für die Teilnehmer eines Intensivseminars der IP-Insider Akademie. Es referierte Manfred Patzke, Sachverständiger, VDE-Mitglied und Mitarbeiter bei verschiedenen Normungsgremien – darunter DKE (Deutsche Kommission Elektrotechnik) und Cenelec (Europäisches Komitee für elektrotechnische Normung).

Gleich zu Beginn des Vortrages „Netzwerkverkabelung für moderne IT-Infrastrukturen“ grenzte der Kommunikationstechniker sein Thema auf Layer 1 des OSI-Schichtenmodells ein. Genau genommen teilte der Experte die physikalische Protokollschicht erneut und postulierte eine Schicht 0 für Kabel und Übertragungsmedien. Und genau um diese anwendungsneutrale Verkabelungsstrecke kreisten die folgenden Überlegungen.

Patzke gab dabei einen Überblick über Störpotentiale und standardisierte Klassen für Kupfer- und Lichtwellenleiter. Zudem führte der Experte in die Strukturierung universeller Verkabelungssysteme ein. Weitere Themen waren die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) von Betriebsmitteln, die Trennung von Kabeln in Kabelführungssystemen sowie die Anforderungen an Gebäuderpotentialausgleichs- und Erdungsanlagen.

Das Interesse der Schulungsrunde hielt Patzke dabei auch mit Anekdoten aus der eigenen Normungsarbeit in internationalen Gremien aufrecht. Fragen aus der Praxis beantwortete der Experte zudem an Ort und Stelle. Die Seminarteilnehmer ihrerseits nutzten die Vortragspausen zu einem angeregten Austausch über eigene Verkabelungsprobleme – etwa das Sabotagepotential bei der Trassierung durch Tiefgaragen oder die intelligente Ansteuerung von Beamern.

Weitere spannende Seminare der IP-Insider Akademie sind bereits geplant. Kommende Themen sind beispielsweise die sichere Einbindung von Smartphones und Tablets in Firmennetze oder die rechtssichere Gestaltung von IT-Serviceverträgen.

(ID:2051947)