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800 Prozent mehr Anwendungsperformance durch WAN-Optimierung Expand beschleunigt Porsche

Redakteur: Ulrike Ostler

Porsche Informatik hat in einem Projekt zur WAN-Optimierung Systeme von Expand Networks installiert. Die 400.000 Euro teure Installation soll sich in 18 Monaten amortisieren und Kosteneinsparungen bis zu 550.000 Euro über drei Jahre erzielen.

Bei Porsche sind nicht nur die Autos schnell und effizient; das zweisitzige Mittelmotor-Coupé 918 RSR kombiniert die Technik des 911 GT3 R Hybrid und das Design des 918 Spyder. Bild: Porsche
Bei Porsche sind nicht nur die Autos schnell und effizient; das zweisitzige Mittelmotor-Coupé 918 RSR kombiniert die Technik des 911 GT3 R Hybrid und das Design des 918 Spyder. Bild: Porsche
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Projekt ist nicht das erste in Sachen WAN-Optimierung der Porsche Informatik. Der Geschäftsbereich mit Sitz in Salzburg gehört organisatorisch zur Porsche Holding Austria. Porsche Informatik wickelt über das Wide Area Netzwerk kritische Geschäftsprozesse wie Fahrzeugbestellungen, Auftragsverfolgung, Lieferung und Kundenfinanzierung ab.

Im Jahr 2004 hatte die Informatik-Abteilung eine Lösung zur WAN-Optimierung von Juniper (vormals Peribit) installiert, die bedingt durch die wachsende Nutzung des Netzwerkes an ihre Leistungsgrenzen stieß. Dies führte zu einer kontinuierlich nachlassenden Netzwerk-Performance in der verteilten Umgebung.

Nach Herstellerangaben sorgte de 911 GT3 R Hybrid-Rennwagen mit Schwungradspeicher bei seinen Renneinsätzen auf der Nürburgring-Nordschleife, während des American Le Mans Series-Rennens (ALMS) in Road Atlanta/USA sowie dem ILMC-Lauf im chinesischen Zhuhai für Aufsehen. Der intern als „Race Lab“ – Rennlabor – bezeichnete Wagen bezieht seine Zusatzleistung beim Bremsen aus der eigenen Fahrdynamik. Diese Technik verpflanzt Porsche nun in das Mittelmotor-Coupé 918 RSR – der Rennsportvariante der Konzeptstudie 918 Spyder. (Archiv: Vogel Business Media)

Robert Singer, Leiter des Expand-Projektes bei Porsche Informatik, sagt dazu: „Schnelle und zuverlässige Kommunikation zwischen unseren Importeuren, der Händlerschaft und der Unternehmenszentrale ist die Voraussetzung für eine rationelle Lieferkette. Indes hatten wir den Eindruck, dass die bereitgestellte Bandbreite mit den Anforderungen der Verfahren und des Datenverkehrs über das WAN nicht Schritt hält.“

Lotus- und SAP-Anwendungen lasteten einst das Netz komplett aus

Insbesondere Lotus Notes sowie SAP, beide unternehmenskritisch für die Bereitstellung genauer und aktueller Finanzdaten, seien besonders problematisch gewesen, indem sie das Netzwerk in Spitzenzeiten auslasteten. In Anbetracht limitierter Bandbreite in einigen Niederlassungen habe die Porsche Informatik Lösungen für die Bandbreitenoptimierung untersucht, um die Belastung zu reduzieren und die WAN-Verbindungen besser zu nutzen.“

Das Unternehmen entschloss sich, die bestehende Lösung nach einer gründlichen Evaluierung der verfügbaren Systeme einschließlich Riverbed, BlueCoat und Cisco WAAS durch ein Produkt von Expand Networks zu ersetzen.

Singer erläutert: „Das Expand Angebot eröffnete uns einen Weg, die Netzwerkleistung auf unseren WAN-Verbindungen in höchst kosteneffizienter Weise zu steigern. Die Entscheidung fiel schnell auf Grund der überragenden Caching-Technologie auf Byte-Ebene und der Fähigkeit, einen umgehenden Return-on-Investment zu erzielen. Die Wahl fiel auf die beste Lösung sowohl in technischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht.“

weier mit: Bis jetzt setzen 120 Standorte Prioritäten und komprimieren

Bis jetzt setzen 120 Standorte Prioritäten und komprimieren

Mit der Installation der neuen Technik für die Beschleunigung und Priorisierung der Netzwerkverbindungen für Geschäftsanwendungen soll sich die Kooperation zwischen der Unternehmenszentrale in Salzburg sowie Niederlassungen, Kunden und Händlern in 16 europäischen Ländern verbessern.

Porsche Informatik hat den WAN-Accelerator von Expand bis jetzt an 120 Standorten installiert. (Archiv: Vogel Business Media)

Porsche hat die Installation von Expand-Acceleratoren an 120 Standorten abgeschlossen. 40 weitere werden bis März 2011 folgen.

Porsche Informatik hat darüber hinaus die zentrale Management-Plattform „Expand View“ an der Unternehmenszentrale installiert. Dadurch konnte der Roll-out signifikant beschleunigt werden.

„Durch die Nutzung von Expand View war es möglich, alle Acceleratoren zentral vorzukonfigurieren“, berichtet Singer. „Dadurch konnte praktisch eine „Plug-and-Play-Installation realisiert worden, die sowohl Zeit als auch Kosten einsparte und eine sofortige Nutzung der Vorzüge ermöglichte.“

Enorme Performance-Steigerungen

In der Anwendung liefert die Kompression signifikante Steigerungen der Bandbreite und unterstützt dadurch die Bewältigung von Nachfragespitzen. Unternehmenskritische Anwendungen werden nicht mehr durch Überlastung beeinträchtigt. Gleichzeitig konnte durch die Anwendung der Caching-Technologie repetitiver Datenfluss im Netzwerk reduziert werden.

Singer: „Die Anwender haben positiv auf die Expand-Lösung reagiert und bestätigt, dass die Schlüsselanwendungen mit deutlich höherer Geschwindigkeit arbeiten, und sich die Leistung erheblich verbessert hat.“ Die Beschleunigungstechniken hätten dazu beigetragen, die zuvor aufgetretene Latenz zu überwinden.

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