Der Montag war lau, doch dann ging's bergauf Erste Statements zur CeBIT

Redakteur: Sarah Gandorfer

Noch ist die CeBIT nicht ganz zu Ende. Die Messe hat dieses Jahr versucht eine neue Strategie einzuschlagen, indem sie die Consumer außen vor lässt und mehr auf B2B setzt. IP-Insider hat erste Statements von Besuchern und Ausstellern eingeholt.

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Dieses Jahr rückte die Messe mehr den B2B-Aspekt der Messe in den Fokus.
Dieses Jahr rückte die Messe mehr den B2B-Aspekt der Messe in den Fokus.
(Bild: Deutsche Messe)

Ralf Huck, Geschäftsführer von Ralf Huck Datentechnik
Ralf Huck, Geschäftsführer von Ralf Huck Datentechnik
(Bild: VIT, Sarah Maier)

Ralf Huck, Geschäftsführer von Ralf Huck Datentechnik. Sein Stand ist auf dem Planet Reseller in Halle 15 F81: „Der Montag war tot, aber das ist klar, da die meisten Systemhäuser montags erst einmal die Probleme ihrer Kunden lösen müssen. Gestern war der Zulauf besser und heute (Mittwoch) wird vermutlich der beste Tag. Mittlerweile ist auf dem Planet Reseller die Café-Fläche allerdings größer, als die Ausstellungsfläche. Da fragt man sich als Händler natürlich, ob man überhaupt noch zur CeBIT muss. Wir machen wieder eine Zählung, wie viele Interessenten bei uns auf den Stand kommen und vergleichen das mit dem Vorjahr. Davon machen wir abhängig, ob wir 2015 wieder dabei sind. Insgesamt ist die CeBIT immer ein Minusgeschäft für uns. Neukunden gewinnen wir hauptsächlich durch Weiterempfehlungen begeisterter Kunden. Solche Interessenten schauen dann aber oftmals bei uns auf dem CeBIT-Stand vorbei.“

Christine Siepe, Unternehmenskommunikation bei Materna
Christine Siepe, Unternehmenskommunikation bei Materna
(Bild: VIT, Sarah Maier)

Christine Siepe, Unternehmenskommunikation bei Materna. Der IT-Dienstleister ist in Halle 7 Stand C17 zu finden: „Der Montag war besuchertechnisch lau, aber der Dienstag war top. Wenn Mittwoch und Donnerstag so laufen, sind wir zufrieden. Wir bemerken dieses Jahr klar den B2B-Ansatz der Messe. Allerdings haben wir bei den Messevorbereitungen auch gemerkt, dass es immer schwieriger wird, Leute einzuladen. Denn viele potenzielle Kunden fahren gar nicht mehr zur CeBIT. Wir denken, dass unsere drei Themen IT-Fabrik, E-Government-Gesetz und die Materna-Trainingssuite gut ankommen."

Torsten Duffner, Vorstand der Smartbook AG
Torsten Duffner, Vorstand der Smartbook AG
(Bild: VBM-Archiv)

Torsten Duffner, Vorstand der Smartbook AG, war als Besucher auf der Messe: „Für mich war das CeBIT Nummer 26. Ich glaube nicht, dass ich nächstes Jahr noch einmal hingehe. Bereits dieses Jahr war das eher aus Tradition und die Freude den einen oder anderen wieder zu sehen. Aus rein geschäftlichen Gründen, sehe ich für mich keinen Grund, diese Messe noch mal zu besuchen. Sie hat Ihren Reiz verloren. Computex und CES sind da wesentlich interessanter.“

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