Studie: Sicherheit und Integration mobiler Prozesse sind große EMM-Herausforderungen

Enterprise Mobility Management: Problemfeld für viele Unternehmen

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Peter Schmitz

Für 44 Prozent der befragten Unternehmen bedeutet Enterprise Mobility Management Neuland mit vermutlich gefährlichen Stolperfallen.
Für 44 Prozent der befragten Unternehmen bedeutet Enterprise Mobility Management Neuland mit vermutlich gefährlichen Stolperfallen. (Grafik: MSG Services)

Beim unternehmensweiten Management mobiler Endgeräte sind es einer Erhebung im Auftrag von MSG Services zufolge vor allem Sicherheitsfragen und die Integration in die zentrale IT, die vielen Firmen Sorgen bereiten. Oft mangele es an klaren Strategien und fachlichen Ressourcen.

Die große Mehrheit der über 100 befragten Unternehmen sei davon überzeugt, dass das Enterprise Mobility Management (EMM) keine triviale Angelegenheit ist. So urteilen 44 Prozent in einer generellen Einschätzung, dass sie damit Neuland mit vermutlich gefährlichen Stolperfallen betreten, während in jedem fünften Fall die großen Herausforderungen bei diesem Thema erst noch erwartet würden. Ein Viertel der IT- oder EMM-Verantwortlichen will sich jedoch auf kritische Wertungen gar nicht erst einlassen. Für sie bestünden faktische Zwänge, denen sie sich widmen müssten.

Genau hier würde es jedoch in der Praxis haken. Denn die Frage, ob eine Strategie für die unternehmensweiten Einsatzprinzipien und das Management mobiler Endgeräte besteht, könne nur jeder Siebte mit einem klaren „Ja“ beantworten. In weiteren 19 Prozent der Unternehmen seien sie teilweise definiert, bei zwei Dritteln hätten EMM-Konzepte jedoch das Planungsstadium noch nicht überschritten oder seien sogar noch nicht einmal soweit.

„Dieses Ergebnis deckt sich mit unseren Beratungserfahrungen“, erklärt Bernhard Allwang, Geschäftsführer MSG Netzwerkservice GmbH und Bereichsleiter Communications & Purchase bei der MSG Services AG, zeigt aber auch gleichzeitig Verständnis für das zögerliche Verhalten vieler Unternehmen. „Der Mobility-Trend hat sich sehr dynamisch entwickelt und der IT relativ kurzfristig ein zusätzliches und sehr komplexes Aufgabenfeld zugewiesen“, beschreibt er die Situation. „Plötzlich mussten neue Kompetenzen aufgebaut, Prioritäten neu definiert und Prozesse in der IT-Organisation verändert werden“, skizziert Allwang die Konsequenzen.

So seien tatsächlich erst in jedem vierten Unternehmen die notwendigen fachlichen Ressourcen aufgebaut worden. Stattdessen planten die meisten, zumindest teilweise auf externe Unterstützung zurückzugreifen, um den neuen Herausforderungen zu begegnen – dies seien vor allem die Bereiche mobile Sicherheit, Integration in die interne IT-Infrastruktur und Bereitstellung von mobilen Anwendungen. Aber auch das Gerätemanagement werde von fast 60 Prozent zu den Kernproblemen gezählt. Der Support für mobile User und die Entwicklung von Apps hingegen würde deutlich weniger Unternehmen sorgen machen, dies gelte auch für die Governance-Ausrichtung beim Enterprise Mobility Management.

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