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Neuer Enterprise-Mobility-Anbieter Scolvo End-to-End-EMM im Pay-per-User-Modell

Autor / Redakteur: Sylvia Lösel / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Der Enerprise-Mobility-Anbieter Scolvo will in Deutschland durchstarten. Ein erster Systemhaus-Partner ist bereits an Bord. Die Lösungen sollen sich durch einfache Implementierung in Geschäftsprozesse auszeichnen.

Scolvo baut den indirekten Vertrieb auf.
Scolvo baut den indirekten Vertrieb auf.
(Bild: Scolvo)

Den Spaß von Consumer-Anwendungen in die Arbeitswelt tragen – das hat sich Scolvo, ein ungarischer Software-Hersteller, auf die Fahne geschrieben.

Die Lösungen umfassen mit Backend, Frontend und User Interface ein End-to-End-System samt angebundenem Service. Die Applikationen werden in der Cloud betrieben und in einem Pay-per-User-Modell verrechnet. Cloud-Provider ist Amazon Web Services.

Zielgruppe für die Scolvo-Lösungen sind Einzelhandel, Energie- und Versorgungsunternehmen, sowie das Finanz- und Versicherungswesen. Ein erster Channel-Partner wurde mit der Quanto Solutions GmbH mit Sitz in Stuttgart bereits gefunden.

„Deutschland ist ein strategischer Markt für uns, denn Deutschland ist der größte einzelne Software-Markt in Europa und macht etwa ein Viertel des Wertes des gesamten europäischen Marktes aus. Laut einer aktuellen Analyse hat bereits mehr als die Hälfte der wichtigen deutschen Unternehmen eigene Budgets für die Modernisierung ihrer IT-Infrastruktur und die Entwicklung ihrer digitalen Geschäftsprozesse bereitgestellt“, erklärt Csaba Csepeli, Chief Executive Officer von Scolvo. „Unsere Erfahrung zeigt, dass ein Großteil des Managements sich bewusst ist, dass die Digitalisierung einen starken Einfluss auf die Veränderungen der tägliche Arbeitsabläufe hat. Man hat auch erkannt, welche möglichen Vorteile eine höhere Produktivität der Mitarbeiter und reibungsloser funktionierende Arbeitsabläufe haben”, fügt Csepeli hinzu. „Die Einführung von mobilen Lösungen ist für Unternehmen jedoch heute meist komplex und mit einem hohen Aufwand verbunden, die Prozesse sind oftmals nicht durchgängig gestaltet, und die Anwendungen wenig benutzerfreundlich. Wir gehen hier neue Wege. Unser einzigartiger Ansatz ist es, „Ready-to-Use”, voll auf den Kunden anpassbare, Anwendungen mit einer Bedienfreundlichkeit zu schaffen, die innerhalb weniger Tage einsatzbereit sind.“

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Die Lösung im Detail

Die beiden Produkte Scolvo Sales und Scolvo Process sind eingebettet in eine End-to-End-Lösung. Diese setzt sich zusammen aus dem User Interface, also der auf dem Mobilgerät verfügbaren Applikation, dem Frontend (Situation Manager), das Arbeitsabläufe definiert und Templates bereitstellt, sowie dem Management-Hub als Backend-System. Letzteres soll Administratoren in die Lage versetzen, Abläufe zu kontrollieren und in Echtzeit Zugang zu den Daten zu erhalten. Das Management-Hub sorgt auch für die Anbindung an ERP- oder CRM-Systeme.

Scolvo Process soll Unternehmen dabei unterstützen, Außendiensteinsätze zu überwachen und zu steuern, wie etwa die Kontrolle von Produktplatzierungen in einem Ladengeschäft, Zählerstandsablesungen, oder eine Schadensabschätzung vor Ort. Scolvo Process deckt die Arbeitsschritte vom Task Management bis zum Reporting ab, enthält ein definiertes Workflow-Management, ein Multichannel-Datenmanagement sowie Kommunikations-Tools, Leistungsüberblicke und Reports.

Scolvo Sales eignet sich für Unternehmen mit Außendienst- und mobilen Vertriebsmitarbeitern, um Sales-Prozesse unter Echtzeit-Datenzugang zentral zu steuern und ihre Qualität zu überwachen und zu beschleunigen. Zu den Funktionen von Scolvo Sales zählen beispielsweise Workflow-basierende Präsentationsvorlagen, Charts, Vertragsmanagement und Preisgestaltung, sowie „Participative Selling” und Manager Dashboard Reports.

Anwendungen von Scolvo sind heute beispielsweise bei Unternehmen wie Roche, EON, Novartis oder der Rewe Group im Einsatz.

Partner gesucht

Scolvo will in Deutschland ein Partner-Netzwerk aus Systemintegratoren, Consulting-Unternehmen, Softwareanbietern und Mobility-Spezialisten aufbauen. Partner erhalten Sales- und Marketing-Unterstützung, wie beispielsweise Partner-Trainings, Webinare, Lead-Weitergabe, Marketing-Materialien und gemeinsame Kampagnen, Partner-Events und Endkunden-Workshops sowie Second-Level-Support.

„Wir möchten einen schlagkräftigen und professionellen Channel aufbauen“, ergänzt Krisztian Toth, Chief Sales and Marketing Officer von Scolvo. „Wir werden unsere Partner intensiv unterstützen. Zudem bieten wir Partnern sehr attraktive Konditionen.”

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Über den Autor

 Sylvia Lösel

Sylvia Lösel

Chefredakteurin IT-BUSINESS, Vogel IT-Medien