Tool für die Dienstqualität in mobilen Breitbandnetzen

Empirix bietet Monitoring auch für LTE- und 4G-Dienste

20.08.2010 | Redakteur: Ulrike Ostler

Mit LTE bilden bald vier Generationen das Mobilfunknetz; Bild: L Hofschläger/Pixelio
Mit LTE bilden bald vier Generationen das Mobilfunknetz; Bild: L Hofschläger/Pixelio

Empirix Inc. bietet in dem „IPXplorer“-Produkt nun auch Unterstützung von Long Term Evolution (LTE)- und System Architecture Evolution (SAE) an, als Teil der „XMS Distributed Monitoring Architecture“ (X-DMA). Netzbetreiber können damit die Netzwerkleistung und die Netzwerkdienste mittels einer einzigen Lösung überprüfen.

LTE-Netzwerke sind dafür konzipiert, die Kapazität und die Geschwindigkeit von Mobilfunknetzen zu steigern. Eine Einschränkung von konventionellen Produkten zur Dienstsicherstellung besteht in der fehlenden Möglichkeit einer umfassenden Verfolgung des Verbrauchers, der Nutzerebene, und der Datenübertragung, der Kontrollebene.

Aus diesem Grund verfügen Netzbetreiber über ein beschränktes Verständnis der Erlebnisqualität (QoE) ihrer Kunden. Das aber kann möglichlicherweise negative Auswirkung auf die Investition in LTE-Technologien haben. Empirix will mit IPXplorer eine bessere und garantierte Option bieten.

Patrick Kelly, Research Director, Analysys Mason, beschreibt die Situation. Die Entwicklung der Netzwerke von HSDPA zu HSPA+ und LTE sei zunehmend deutlich, stellt er fest.

Zusammenführen unterschiedlicher Kontroll-Ebenen

Mobilfunk-Netzbetreiber suchten in diesem Zusammenhang nach Lösungen, mit denen sich die Netzwerklasten messen lassen, insbesondere jede Auswirkung auf den Teilnehmer, von Spitzenlasten im Netzwerk bis hin zu Zugriffspunkten. „Empirix stellt dem Markt Lösungen bereit, die sich sowohl der Netzwerknutzung annehmen sowie jeder Beeinträchtigung auf Dienste, die zu negativen Teilnehmererfahrungen beitragen können“, so Kelly.

Die LTE-Netzwerkunterstützung von Empirix lässt Netzbetreiber die Leistung und Interaktion unterschiedlicher Mobilfunk-Technologien über nur eine Plattform verfolgen. In dieser vereinheitlichten Ansicht wird die Sichtbarkeit der Nutzer- und Kontrollebene zusammengeführt. Das kann dem Betreiber ermöglichen, Probleme mit Auswirkung auf die Erlebnisqualität der Verbraucher zu lösen, bevor diese auftreten oder nachdem diese aufgetreten sind.

Die LTE-Unterstützung von Empirix bietet zudem einen Rahmen für von IP Multimedia Subsystem (IMS) bereitgestellte Sprach- und Messaging-Dienste. Durch die Kombination der Funktionen von IMS mit LTE-Unterstützung können Empirix-Kunden die Dauer bis zur Produktionsbereitschaft von Netzen und Bereitstellungen von Diensten senken.

Neue Anforderungen durch LTE

Durch die Einführung der LTE-Technologie gibt es einen Bedarf an neuen Zugriffstechniken, von denen viele eine Aktualisierung auf SAE erfordern, auch unter der Bezeichnung Evolved Packet Core (EPC) bekannt, einem zentralen Aspekt des LTE-Standards.

SAE-Technologie ermöglicht den Zugriff auf eine Reihe von Techniken auf dem gleichen Netzwerk. Die „Empirix IPXplorer Probe“, ein Optimierungs-Tools für Mobilfunk-Breitbandnetzwerke, setzt SAE ein, um eine Analyse von Daten der Kontroll- und Nutzerebene bereitzustellen, um so Netzbetreiber in einem schnelleren Zeitrahmen einen qualitativ hochstehenden Betriebsstatus bieten zu können.

Da das ganze Netzwerk mittels eines einzigen Produkts überwacht werden kann, haben Betreiber hier die Möglichkeit, Probleme in Handset-Geräten zu identifizieren sowie hohe Belastungen des Netzwerks zu identifizieren und auszugleichen.

Mehr Qualität, weniger Kosten

Über die verbesserte Netzwerkqualität hinaus ergeben sich aus der LTE-Netzwerkunterstützung von Empirix auch deutliche Kosteneinsparungen. Als alleinstehende Probe führt IPXplorer zu geringeren Kapital- und operationellen Ausgaben für den Operator.

Durch die Nutzung einer Plattform für eine vollständige Netzwerkansicht können Netzbetreiber Schulungskosten senken und haben nur einen Authentifizierungs- und Fakturierungsprozess zu bearbeiten. Dadurch bekommen Unternehmen die Möglichkeit, ihre Etats besser mit ihren Kernunternehmenstätigkeiten abzugleichen.

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