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Systemintegrator setzt auf VMware NSX Advanced Load Balancer Elastische Skalierbarkeit für die IT-Umgebung von SVA

Autor / Redakteur: Gerd Pflüger / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

SVA berät als einer der führenden IT-Dienstleister in Deutschland Unternehmen aus sämtlichen Branchen und kennt sich im Technologieumfeld bestens aus. Den VMware NSX Advanced Load Balancer nutzt man bei SVA schon seit Jahren für den Lastausgleich in der eigenen Umgebung. Die Plattform für den Einsatz im eigenen Rechenzentrum oder im Multi-Cloud-Umfeld ist ein essenzieller Bestandteil der Software-Defined-Datacenter-Strategie von SVA.

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Gerd Pflüger von VMware erläutert, warum man bei der SVA System Vertrieb Alexander GmbH auf den Load Balancer von Avi Networks bzw. VMware setzt.
Gerd Pflüger von VMware erläutert, warum man bei der SVA System Vertrieb Alexander GmbH auf den Load Balancer von Avi Networks bzw. VMware setzt.
(Bild: Lee Tuckett 07970818931 / VMware)

Die SVA System Vertrieb Alexander GmbH ist einer der führenden IT-Dienstleister Deutschlands. Das stark wachsende Unternehmen mit Hauptsitz in Wiesbaden wurde 1997 gegründet und beschäftigt derzeit über 1.600 Mitarbeiter an 23 Standorten in Deutschland.

Das unternehmerische Ziel der SVA ist es, hochwertige IT-Produkte der jeweiligen Hersteller mit dem Projekt-Know-how und der Flexibilität von SVA zu verknüpfen, um optimale Lösungen für seine Kunden zu erarbeiten. Die Felder im Fokus von SVA sind Datacenter Infrastructure, Big Data Analytics & IoT, IT Security, End-User-Computing, Business Continuity, Agile IT & Software Development, Enterprise Service Management, Mainframe und SAP. Darüber hinaus bietet SVA Unterstützung im Infrastrukturbetrieb durch Operational Services und Service „Made in Germany“. Als erster deutscher VMware Principal Partner unterstützt SVA seine Kunden mit einer hohen technischen Expertise. Weltweit gibt es lediglich drei weitere Partner, die über alle sechs Master Services Competencies verfügen.

Automatisiertes Load Balancing und zentralisierte Steuerung reduzieren manuelle Eingriffe

Als eines des führenden Systemhäuser Deutschlands profitiert SVA vom zunehmenden Trend der Digitalisierung. Seit Jahren ist das Unternehmen aus Wiesbaden auf Wachstumskurs: Waren es vor fünf Jahren noch 400, beschäftigt SVA mittlerweile deutschlandweit über 1.600 Mitarbeiter. Damit einher gehen der zunehmende Ausbau digitaler Services für die Kunden sowie stetig wachsende Ansprüche der Inhouse-genutzten Kapazitäten durch die eigenen Mitarbeiter.

Um dem zunehmenden Unternehmenswachstum gerecht zu werden, setzte sich Michel Baus, Director Technology & Alliances und u.a. verantwortlich für die interne IT, schon 2018 das Ziel, die Systemarchitektur so aufzustellen, dass keine Komponente an eine Skalierungsgrenze stößt. Dieses Ziel deckte sich schon früh mit der VMware-Vision einer Software-definierten Architektur. Nicht umsonst währt die Partnerschaft zwischen SVA und VMware schon seit über 15 Jahren. Jedoch bedeutet eine ganzheitliche Virtualisierung aller Bereiche einen längeren Weg. Denn gerade im Netzwerkumfeld lassen sich alte Strukturen nicht von Jetzt auf Gleich verändern. „Unser Ziel war es, die Netzwerk- und Security-Teams im operativen Betrieb zu entlasten und zugleich die Systeme in puncto Effizienz bestmöglich auszulasten“, erinnert sich Michel Baus. „Wir strebten nach einer hochgradig automatisierten Lösung, die zentral steuerbar und unabhängig von der zugrundeliegenden Plattform einsetzbar ist.“

Ein Hindernis hinsichtlich Performance und Auslastung stellen dabei oftmals auf Legacy-Geräten basierende Load Balancer dar, die in traditionellen Umgebungen inzwischen sehr schnell an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Physische Lösungen sind an dieser Stelle eher unflexibel, komplex in der Bereitstellung und Verwaltung sowie teuer. SVA hat dies frühzeitig erkannt: „Da wir bei uns im Unternehmen alles virtualisiert haben, war es für uns von Anfang an wichtig, dass auch unsere Load-Balancing-Lösung ein Software-Defined-Produkt ist,“ erzählt Michel Baus.

VMware NSX Advanced Load Balancer: modernen Lastenausgleich über Grenzen hinweg

Da traf es sich sehr gut, als Michel Baus in seiner Rolle als IT-Scout während einer Reise durch das Silicon Valley auf das damalige Start-up Avi Networks traf. Begeistert von den Funktionen für eine einheitliche Anwendungsbereitstellung, der guten Visibilität in das Netzwerk und die einzelnen Traffic-Vorgänge sowie der zentralen Steuerung, implementierten Baus und sein Team den Avi Software Load Balancer schon vor seiner späteren Integration in die VMware-Familie. Der virtuelle Load Balancer entsprach genau den Bedürfnissen einer weitreichenden Skalierung in alle Richtungen – ein Ziel, das sich SVA schon vor Jahren gesetzt hatte.

„Die Funktionalitäten des VMware NSX Advanced Load Balancers haben uns von Anfang an überzeugt. Es wird alles automatisch zur Verfügung gestellt und kann zentral gemanagt werden. Und vor allem sind wir mit der Skalierung sowohl nach oben als auch nach unten flexibel“, sagt Michel Baus. „Außerdem verschafft uns der virtuelle Load Balancer wertvolle Visibilität in unser Netzwerk. Wir können in den Traffic hineinschauen, die Performance der Anwendungen in Echtzeit überwachen und von zentraler Stelle aus Troubleshooting durchführen. Das war uns wichtig, weil wir einen hohen Anspruch hinsichtlich IT-Sicherheit haben. Besonders hervorheben möchte ich hierbei die Web Application Firewall (WAF), die uns gute Dienste erweist“, ergänz Kai Juse, Technology Analyst, SVA.

Grenzenlos: Maximale Skalierbarkeit und Automatisierung

Als sich das Team um Michel Baus vor einigen Jahren für den damaligen Load Balancer von Avi Networks entschied, konnte es noch nicht ahnen, dass Avi Networks kurze Zeit darauf Mitglied in der VMware-Familie werden würde. „Die Verzahnung mit den anderen Lösungen, wie vSphere und vCenter ist für uns als langjähriger VMware-Kunde und -Partner natürlich ideal“, stellt Michel Baus fest. Zumal SVA schon früh auf die Vorteile einer hyperkonvergenten Infrastructure (HCI) bei der eigenen IT setzte und VxRail im Einsatz hat. HCI vereint Computing, Storage und Networking in einem einzigen System und ersetzt so teure Spezialhardware durch Software und x86-Server.

„Durch VxRail konnten wir unsere betriebliche Effizienz erheblich steigern. Mithilfe des automatisierten End-to-End-Lebenszyklusmanagements und dem Policy- und Intent-basierten Management sparen wir intern wertvolle Zeit, die wir wiederum in unsere Kunden investieren können“, erläutert Kai Juse. „Gerade durch die weitere Ausnutzung von ML-Technologien in der Produkt-Entwicklung erwarte ich mir für die Zukunft weitere proaktive Verbesserungen und noch mehr Automatisierung.“ Und „seit der Integration in die VMware-Produktfamilie profitieren wir unter anderem auch von den automatisierten Updates beim Load Balancing“, freut sich Michel Baus.

Letztlich wird klar, dass der VMware NSX Advanced Load Balancer ein Teil der übergeordneten Software-Defined-Datacenter-Strategie von SVA ist. Auf den rund fünfzehn bis zwanzig physikalischen Servern laufen einige hundert virtuelle Maschinen. Als Teil der hyperkonvergenten Infrastruktur ist auch das interne Storage virtualisiert, weshalb sich auch beim Speicherplatz keine Engpässe auftun.

Bei so viel Flexibilität stellt sich die Frage, ob denn bei SVA das Thema Multi-Cloud überhaupt eine Rolle spielt. „Natürlich nutzen wir auch in einigen Bereichen externe Cloud-Angebote, wie zum Beispiel bei SaaS“, erklärt Michel Baus. „Aber wir sind in der glücklichen Lage, alle Experten inhouse zu haben und können so maßgeschneiderte Lösungen selbst entwickeln und implementieren.

Software-Defined in allen Bereichen

Da bleibt eigentlich nur noch die Virtualisierung des Netzwerks ausbaufähig. Hier hat SVA mit dem virtuellen Load Balancer bereits den ersten Schritt getan. Nun wird sukzessive weiter investiert. Mit einem Virtual Cloud Network (VCN) lässt sich ein vollständig virtueller Netzwerk-Stack auf Layer 2-7 erzielen. „Von einer vollständigen Netzwerk-Virtualisierung möchten wir noch nicht sprechen“, sagt Michel Baus. „Wobei wir uns natürlich schon eingehend mit dem Thema auseinandersetzen.“

Für die Zukunft gilt weiter die Prämisse der Vision 2030, auch weiterhin ausschließlich auf Lösungen zu setzen, die skalierbar sind, denn: „unsere Zukunft bestimmt die Zukunft unserer Kunden“ schließt Michel Baus ab.

Gerd Pflüger.
Gerd Pflüger.
(Bild: Lee Tuckett 07970818931 / VMware)

Über den Autor

Gerd Pflüger ist seit März 2016 NSX Systems Engineer für die Region EMEA bei VMware. Innerhalb des Geschäftsbereichs Networking und Security (NSBU) verantwortet er die Themen Enterprise und Internet of Things sowie die Weiterentwicklung von Software-Defined Networking (SDN) und Network Functions Virtualization (NFV) in seiner Region. Der Diplomingenieur studierte Maschinenbau an der Technischen Hochschule Nürnberg.

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Über SVA

SVA ist einer der führenden IT-Dienstleister Deutschlands. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Wiesbaden wurde 1997 gegründet und beschäftigt über 1.600 Mitarbeiter an 23 Standorten in Deutschland. Das unternehmerische Ziel der SVA ist es, hochwertige IT-Produkte der jeweiligen Hersteller mit dem Projekt-Know-how und der Flexibilität von SVA zu verknüpfen, um so optimale Lösungen für seine Kunden zu erarbeiten. Weitere Informationen gibt es auf www.sva.de.

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