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Apps zur Aufgabenautomatisierung von Geschäftsanwendungen Elastic.io Connect verbindet Cloud-Dienste

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Das Start-up elastic.io vermarktet einzelne Funktionen der eigenen Integration Platform as a Service jetzt auch in Form von Apps. Damit sollen technisch wenig versierte Anwender Business-Apps miteinander verbinden und Prozesse automatisieren.

Connect basiert auf der Integration-Plattform von elastic.io. Eine der jetzt vorgestellten Apps exportiert zum Beispiel bestehende und neue Rechnungen aus Debitoor; die landen dann als PDF in einem Dropbox-Verzeichnis.
Connect basiert auf der Integration-Plattform von elastic.io. Eine der jetzt vorgestellten Apps exportiert zum Beispiel bestehende und neue Rechnungen aus Debitoor; die landen dann als PDF in einem Dropbox-Verzeichnis.
(Bild: elastic.io)

Richtete sich elastic.io mit der eigenen Integration Platform bislang vor allem an Entwickler, sollen jetzt auch technisch weniger versierte Nutzer geschäftliche Cloud-Anwendungen miteinander verbinden. Statt Daten selbst zu mappen, können Kunden auf vorgefertigte Apps zurückgreifen.

So erstelle etwa die Integrations-App "e-conomic zu Podio" in Podio Items für jede gebuchte Rechnung sowie jeden neuen Kunden und Kundenkontakt; dabei achte die Lösung auch auf Verweise zwischen diesen Daten.

Das Konzept der jetzt unter dem Überbegriff „elastic.io Connect“ vorgestellten Apps erinnert an IFTTT oder Zapier – soll sich im Detail jedoch vom Wettbewerb unterscheiden. So könnten die Connect-Apps auch auf bereits existierende Daten zugreifen. Zudem lasse sich eine „elastic.io Connect Integrations-App“ per REST-API in andere SaaS-Anwendungen einbetten.

Zunächst konzentriert sich elastic.io auf Integrations-Apps für das Zusammenspiel verschiedener Cloud-Dienste mit den den Buchhaltungslösungen e-conomic und Debitoor, der Rechnungs- und Dokumentenverwaltung Billomat sowie dem E-Mail-Versand-Dienst Mailjet. Eine vollständige Übersicht aktuell verfügbarer Apps gibt es direkt beim Anbieter. Künftig soll das Angebot weiter wachsen, kündigt elastic.io-Geschäftsführer Renat Zubairov an: „Wir planen unsere Bibliothek von Integrations-Apps in der nahen Zukunft um Apps für Enterprise wie z.B. für Microsoft CRM und Microsoft NAV On-premise zu erweitern.“

Elastic.io verspricht die einfache Verbindung und den Datenaustausch verschiedener Cloud-Dienste.
Elastic.io verspricht die einfache Verbindung und den Datenaustausch verschiedener Cloud-Dienste.
(Bild: elastic.io)
Elastic.io basiert auf dem Cloud-Integrationsdienst von elastic.io. Von diesem übernehmen die Apps hohe Sicherheit, Zuverlässigkeit sowie Skalierbarkeit und einheitliches Monitoring, so der Anbieter. Anfang Mai hatte elastic.io außerdem verkündet, den eigenen Integrationsdienst auch über deutsche Rechenzentren von T-Systems bereitstellen zu wollen.

Pay-per-Use-Modell

Die jetzt vorgestellten Apps werden nach Nutzung abgerechnet: Bis zu 100 Datensätze pro Monat sind kostenlos, eine unbegrenzte Nutzung samt Priority Support kostet 19 Euro monatlich. Daten werden dabei alle drei Minuten synchronisiert und aktualisiert.

„Integrate many APIs quickly“

Unter dem Motto „Different APIs have to be connected ... and that take ages“ erklären die Macher von elastic.io ihren Ansatz von „Integration Platform as a Service“ (iPaaS) in einem kurzen Video-Clip auf Youtube:

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