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Hyperkonvergente Systeme von HP Eines für alles – alles in einem

| Redakteur: Wilfried Platten

Die neuen HP-Systeme 200-HC integrieren nicht nur Server-, Storage- und Netzwerk-Funktionen, sie haben auch die Management- und Virtualisierungs-Software gleich mit an Bord.

Alles drin: HP 200-HC.
Alles drin: HP 200-HC.
(Bild: HP)

Nach den konvergenten Systemen kommen die hyperkonvergenten Systeme. Der Unterschied: Während erstere Hardwarefunktionen wie Server, Storage und Netzwerkanbindung in einem Gehäuse integrieren, ist bei hyperkonvergenten Systemen zusätzlich noch vorinstallierte und -konfigurierte Virtualisierungs-Software mit dabei.

StoreVirtual

Der funktionale Schwerpunkt liegt bei der 200-HC StoreVirtual, wie der Name schon sagt, auf der Speicherebene. Zu den Storage-Funktionen gehören unter anderem:

  • Automatisches Tiering innerhalb von Speicherlaufwerken und Thin Provisioning
  • Stretch-Cluster-Funktionen, die Anwendungen auch bei Ausfällen von einzelnen Appliances, Racks oder ganzen Standorten am Laufen halten.
  • Hohe Verfügbarkeit über mehrere Standorte hinweg und Mobilität von Arbeitslasten.
  • Unterbrechungsfreie Replizierung oder Migration von Daten von einem HP ConvergedSystem 200-HC StoreVirtual auf ein anderes oder auf einen beliebigen x86-Server mit Anbindung an einen gängigen Hypervisor und eine HP StoreVirtual VSA.

Bei der Software-Ausstattung setzt HP auf eine Mischung aus VMware und eigenen Entwicklungen wie OneView und StoreVirtual VSA. Zu OneView gehört auch die Funktion InstantOn, die das System automatisch installiert. Anwender müssen lediglich die IP-Adressen, Zugriffsberechtigungen und Lizenzinformationen für VMware Vsphere eingeben. Danach, so verspricht HP, sind die virtuellen Maschinen konfiguriert und die 200-HC ist innerhalb maximal 15 Minuten einsatzbereit. Und auch die Verwaltung soll so einfach sein, dass für sie kein Fachwissen über Storage oder Virtualisierung benötigt wird. Klingt ziemlich optimistisch...

HP sieht die 200-HC prädestiniert für den Einsatz in mittelgroßen Unternehmen und Niederlassungen, insbesondere wenn es um VDI-Installationen (Virtual DesktopInfrastructure) geht.

Evo:Rail

Die 200-HC ist auch als Evo:Rail-Appliance verfügbar. Evo:Rail wurde auf der VMworld als VMware-Appliance angekündigt, ist aber de facto ein standardisierter Software-Stack, der vorinstalliert und -konfiguriert auf Server-Systemen diverser Hersteller, darunter neben HP unter anderem auch Dell und Supermicro, vermarktet werden soll.

Bei der HP-Maschine gehören neben Evo:Rail auch Vsphere, V-SAN und Log Insight zum Software-Umfang. Eine Appliance umfasst vier Knoten. Sie kann horizontal erweitert werden zu einem Cluster mit maximal vier Appliances, gleich 16 Knoten.

Die 200-HC StoreVirtual ist für Dezember 2014 angekündigt, die 200-HC Evo:Rail soll im ersten Quartal 2015 über HP-Partner verfügbar sein.

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