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Gerät wechseln, Gespräch nahtlos fortsetzen Eine Software für Sprache, Video und Web Collaboration

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Mit Opentouch Conversation kann man Alcatel-Lucent zufolge eine Konversation mit dem Bürotelefon beginnen, sie nahtlos in einer Videokonferenz über PC oder Tablet fortsetzen und schließlich mit dem Mobiltelefon beenden.

Opentouch Conversation baut auf der Kommunikationsplattform Opentouch auf, die unterbrechungsfreie Gerätewechsel während des Gesprächs ermöglicht.
Opentouch Conversation baut auf der Kommunikationsplattform Opentouch auf, die unterbrechungsfreie Gerätewechsel während des Gesprächs ermöglicht.

Opentouch Conversation (OTC) von Alcatel-Lucent soll es Mitarbeitern ermöglichen, zwischen unterschiedlichen Kommunikationsservices im Unternehmen – Messaging, Data Sharing, Sprach- oder Videokommunikation – per Mausklick oder Tastendruck umzuschalten, ohne dass die Konversation dabei unterbrochen wird. Mitarbeiter könnten mithilfe der Software diese Services auch auf persönlichen Devices wie Smartphones oder Tablet-PCs nutzen und somit vom Trend „Bring your own Device“ (BYOD) profitieren.

Alcatel-Lucent zufolge müssen Mitarbeiter mit OTC ein Gespräch nicht beenden oder den Gesprächspartner neu anwählen, um zwischen Geräten im Büro und außerhalb des Büros zu wechseln oder um eine Videokonferenz einzuleiten. Zudem sollen sich andere Teilnehmer schnell und einfach in ein Gespräch oder eine Videokonferenz einbinden lassen.

OTC ist eine interaktive Softwareapplikation, die auf der Kommunikationsplattform Opentouch aufbaut. Die Software ist für unterschiedliche Plattformen entworfen worden. Sie wird in der ersten Version ab Juni 2012 das iPad unterstützen – über WLAN- und 3G-Netzwerke. Anschließend soll OTC unter anderem für Windows, MacOS, Android, iOS, Blackberry und Microsoft-Smartphones freigegeben werden.

Alcatel-Lucent hat bei der Entwicklung von Opentouch Conversation nach eigenen Angaben besonderen Wert auf eine benutzerfreundliche Oberfläche gelegt, die sich auf allen Geräten gleich darstellt und verhält. Ein Mitarbeiter könne am Bildschirm eine grafische Timeline der aktuellen und künftigen Konversationen sehen, Bilder aller wichtigen aktuellen Kontakte und eine „Stage“, wo die Konversationen stattfinden. Presence-Status mit Echtzeitinformationen über die Verfügbarkeit anderer Teilnehmer, die den Gesprächen zugeschaltet werden können, sollen ebenfalls angezeigt werden.

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