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Die „Dritte Plattform“ Eine intelligente Wirtschaft braucht eine intelligente IT

| Autor / Redakteur: Ariane Mackenzie, Project Manager, Telco Market Germany bei IDC in Frankfurt / Katrin Hofmann

Wenn man wie ich drei Jahre aus der Welt der Telekommunikations- und IT-Industrie draußen ist und dann wieder zurückkommt, merkt man, wie sich die Dinge verändert haben.

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Netzwerke: Klassische Local Area Networks und Wide Area Networks werden durch Campus Area Networks (CANs) ergänzt.
Netzwerke: Klassische Local Area Networks und Wide Area Networks werden durch Campus Area Networks (CANs) ergänzt.
(© carlos castilla - Fotolia.com )

Die IT-Industrie ist dynamischer geworden und in den Mittelpunkt vieler Diskussionen drängt sich die Thematik um das Netzwerk. Was vor fünf Jahren noch ein relativ langweiliges Thema war und nur unter dem Verbindungsaspekt gesehen wurde, wird derzeit als Hot-Topic behandelt. Warum dieser Wandel? Das Netzwerk gibt die Grundlage für etwas, was zwar nicht neu ist, aber endlich als Business-Tool akzeptiert wird: nämlich Collaboration – also Zusammenarbeit auf allen Ebenen – ob Mitarbeiter untereinander, Kunden mit Firmen oder Privatpersonen – all das wird nur ermöglicht durch ein intelligentes Management der Daten – basierend auf einem intelligenten Netzwerk.

Verglichen mit den vergangenen zehn oder 15 Jahren, durchläuft die IT-Infrastruktur gerade einen starken Wandel: zum einen hat sich die IT als eigenständiges Geschäftssegment etabliert, zum anderen ist sie als Back-Office-Stiefkind zum Front-Office-Hero geworden. Die IT ist nicht mehr nur Grundlage der Geschäftsabläufe – also ermöglicht es den Mitarbeiten, ihre Arbeit zu erledigen –, sondern hat sich zum selbständigen Bereich entwickelt und emanzipiert.

Der Haupttreiber dieses Wandels ist die Tatsache, dass Firmen in verschiedenen Bereichen die Vorteile des sozialen, mobilen und vor allem kollaborativen Arbeitens realisiert haben. Diese Faktoren haben in den letzten Jahren nicht nur unser Leben und unsere Work-Life-Balance stark beeinflusst, sie haben auch die IT transformiert und rufen daher einen Wandel im Netzwerk hervor.

Diese Herausforderungen ans Netzwerk werden aber nicht nur von Mitarbeitern gefordert, sondern auch von Kunden. Die IT ist oft der erste Kontaktpunkt für Kunden. Auch da ist die Zugangsart der Kunden und Partner mobil und die Devices unterschiedlich: aber einen gemeinsamen Nenner haben alle – egal ob Mitarbeiter, Kunden oder Partner: es muss funktionieren! Der Benutzer sieht nur drei Dinge: sein Gerät, seine Applikation und die Verbindung – und alles muss für ihn eine nahtlose Erfahrung und lückenlose Anwendung darstellen.

IDC benutzt derzeit das Modell der IT-Plattform, um die verschiedenen Epochen der IT zeitlich zu umrahmen – das ist vor allem deshalb so interessant, weil wir uns gerade am Anfang einer neuen Ära – der Dritten Plattform befinden.

Was diese Dritte Plattform ausmacht, erfahren Sie auf der nächsten Seite.

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