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Initiative Sicher-Stark Ein Dutzend Tipps für den Smartphone-Schutz

Redakteur: Ira Zahorsky

Während der NSA-Abhörskandal für Furore gesorgt hat, ist die alltägliche Datenspionage in Vergessenheit geraten. Viele User gehen zu sorglos mit persönlichen Daten um, verbreiten urheberrechtlich geschützte Inhalte oder öffnen verdächtige Links und E-Mail-Anhänge. Folgende Tipps der Initiative Sicher-Stark sollen das Smartphone sicherer machen.

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Die Sicher-Stark-Initiative gibt Ratschläge, wie man sein Smartphone schützen kann.
Die Sicher-Stark-Initiative gibt Ratschläge, wie man sein Smartphone schützen kann.
(Bild: © Scanrail - Fotolia.com)

Wer folgende einfache Regeln beachtet, hat schon viel zum Schutz seiner persönlichen Daten auf dem Smartphone getan.

Tipp 1: Updates

Genauso wie am Computer sind aktuelle Updates sehr wichtig. Viele Handys sind heute noch immer mit der ersten Software ausgestattet, , die beim Kauf erworben wurde, und nur wenige User halten ihr Gerät auf dem neuesten Stand. So nutzen Hacker die Sicherheitslücken, um Zugriff zu erlangen.

Tipp 2: Codierung nutzen

Bei den neueren Handys lassen sich Daten verschlüsselt verschicken. Persönliche Informationen, Anmeldedaten, E-Mails und Websites sollte man immer verschlüsselt übertragen. E-Mails können beispielsweise mit Hilfe von Apps wie dem „Android Privacy Guard“ vor dem Senden unleserlich gemacht werden. Während die Daten übertragen werden, kann niemand mithören.

Tipp 3: Das „richtige“ Smartphone

Jedes Smartphone-Betriebssystem hat seine Vor- und Nacheile, über die man sich vor dem Kauf informieren sollte. Die vier gängigsten Smartphones-Betriebssysteme sind Googles Android, Apples iOS, Blackberry und Microsofts Windows Phone 8 (WP8). Mit Blick auf die Bedrohungslandschaft sind iPhones und WP8-Geräte zurzeit die sichersten Systeme, denn die Angreifer konzentrieren sich lieber auf die breite Masse der Android-Geräte. Das kann sich aber jederzeit wieder ändern.

Tipp 4: Zugangscode aktivieren

Nach dem Kauf sollte der Anwender auf jeden Fall die Sperrmöglichkeiten des Handys nutzen. Die sicherste Methode ist es, Passwort oder PIN zusätzlich zur SIM-Karten-PIN zu nutzen, um es vor Fremden zu schützen. Android bietet darüber hinaus verhältnismäßig sichere Wischgesten. Automatische Display- oder Tastensperren sollte man ebenfalls aktivieren, damit sdas Smartphone bei Inaktivität.

Tipp 5: Vorträge besuchen

Informieren Sie sich regelmäßig über die neuen Gefahren und den Schutz für PC, Handy und andere mobile Geräte. Auch Ihre Kinder sollten Sie in diese Sicherheitsthemen einbeziehen. Das Sicher-Stark-Team bietet deutschlandweite Vorträge an.

Tipp 6: Bluetooth abschalten

Gerade Bluetooth-Verbindungen dienen Hackern als Einfallstor. Schalten Sie generell Funkdienste ab, wenn sie nicht gebraucht werden, sie verbreauchen ohnehin nur unnötig Strom. GPS und Bluetooth brauchen Sie bestenfalls bei der Navigationsfunktion und zum Datenabgleich mit anderen Handys.

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