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Emtelle veröffentlicht diverse kosteneffektive Fibre-Kabel-Strategien Ein Buch über die Glasfaser-Verkabelung von Mehretagenhäusern

Redakteur: Ulrike Ostler

Emtelle, Anbieter für geblasene Glasfaserkabel und Kabel-Netzwerklösungen, hat kürzlich eine Publikation vorgestellt, in dem die unterschiedlichen Ansätze beschrieben werden, die einen Glasfaserzugang in Mehretagenhäusern (MDU) jeglicher Größe ermöglichen. Die Veröffentlichung beinhaltet sowohl mikroröhrenbasierte als auch traditionelle Kabellösungen.

Ausbildung und Fachkräfte für inhäusige Glasfaserinfrastrukturen fehlen.
Ausbildung und Fachkräfte für inhäusige Glasfaserinfrastrukturen fehlen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Pünktlich zum 3. IT-Gipfel im vergangenen Jahr brachte der Branchenverband Bitkom eine mehrteilige Studie über die Heimvernetzung heraus. Neben den gemeinhin bekannten Vorteilen einer breitbandigen Vernetzung von Heim und Heimarbeitsplatz werden hier auch die aktuellen Hemmnisse diskutiert. Dazu zählen unter anderem fehlende Standards und das Mangel an Fachkräften, die sich mit konvergenten Netzen auskennen.

Die Emtelle-Publikation mit dem Titel „Developments in Cabling and Connectivity for FttH MDU Builds“ kann einen kleinen Beitrag zur Aufklärung leisten. Die Veröffentlichung enthält etwa Kostenbeispiele, um Investoren und Unternehmen die Wahl einer adäquaten Technik zu erleichtern. Diese Publikation ist eine von insgesamt sechs, die den Komplex „Fibre-to-the-MDU“ thematisierten.

„Die Anzahl der Menschen, die in Mehretagenhäusern leben und arbeiten sowie auch die Zahl der Mehretagenhäuser selbst, wachsen stetig an“, sagt Tibor van Melsem Kocsis, Chief Marketing Officer bei Emtelle. In Europa leben rund 50 Prozent der Menschen in solchen Gebäuden, in den USA 25 Prozent, in Lateinamerika und Asien über 75 Prozent.

Weltweit gibt es momentan 670 Millionen Wohneinheiten in Mehretagenhäusern; eine Zahl, die vermutlich durch die anhaltende urbane Migration weiter ansteigen wird. Aus diesen Zahlen wird ersichtlich, dass die Ausstattung von Mehretagenhäusern einen enormen Markt für die Hochgeschwindigkeitsbreitband-Technologie darstellt.

Unterschiedliche Topographien und Lösungen

Bei der Errichtung einer Mehretagenhausinfrastruktur muss unter anderem die MDU-Topografie berücksichtigt werden: Hochbau, mehrgeschossige, eingeschossige Bauten und horizontale Struktur der Mehretagenwohnungen. Darüber hinaus spielen die MDU-Größe, von zwei bis hunderten von Wohnungen und Büros, und die Zahl der angeschlossenen Häuser eine Rolle. So sind in Dänemark beispielsweise 90 Prozent der Wohnungen versorgt, aber nur 10 Prozent angeschlossen.

In der Veröffentlichung beschreibt Emtelle die verschiedenen notwendigen Herangehensweisen zur Entwicklung und Nutzung von FTTH-basierten Netzwerken in Mehretagenhäusern. Auch die zugrunde liegenden zahlreichen Variablen, welche berücksichtigt werden müssen, wenn es zu einer solchen Anwendung kommt, werden geschildert.

„Ein weiteres Thema ist, wie Verkabelungs- und Betriebsstrategien topologische Unterschiede adressieren und wie diese Ressourcen in verschiedenen Situationen am besten genutzt werden können“, sagt David Stockton, Technical Director bei Emtelle. „Unsere Publikation untersucht die Vorzüge jeder Strategie in unterschiedlichen Abschnitten der Gesamtlösung.“

Die Veröffentlichung von Emtelle definiert drei Hauptarten der Infrastruktur-Konfiguration in Mehrparteienhäusern. Für jede Art werden unterschiedliche Strategien entwickelt, insbesondere aber für due „Fibreflow“-Technik des Herstellers.

(ID:2018633)