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Mehr wert statt Mehrwert Ein bisschen Luxus: IT-Gadgets für den vollen Geldbeutel

Redakteur: Susanne Ehneß

Was Ferrari für den Automobilmarkt ist, sind diese Devices für die IT-Branche. Eine Auswahl aktueller IT-Luxusgüter.

Ein goldener Apfel für jene, die schon alles haben.
Ein goldener Apfel für jene, die schon alles haben.
(Bild: Gold & Co.)

Warum ein normalpreisiges Gerät kaufen, wenn man den zigfachen Preis dafür bezahlen kann? Diese Geräte (siehe Bildergalerie) sind über jeden Zweifel und Preis erhaben.

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Alligator-Smartphone

Der britische Hersteller Vertu produziert ausschließlich Luxusware. So auch sein neuestes Smartphone „Vertu Ti“. Ab 7.900 Euro ist das Telefon zu haben. Für dieses Geld bekommt der Kunde ein aus 185 Teilen von einer einzelnen Person (!) handgefertigtes Smartphone aus Titan mit einem 3,7 Zoll großen Display aus kratzfestem Saphirglas.

Hingucker ist die „Vertu-Taste“ mit eingesetztem Rubin. Über diesen Knopf erhält der Kunde einen 24-Stunden-Support und kann, falls nötig, sogar Personenschutz anfordern. Das Innenleben ist weniger ansprechend. Zwar sorgen ein 1,7-Gigahertz-Prozessor und ein Gigabyte Arbeitsspeicher für flotte Abläufe, doch das aufgespielte, zwei Jahre alte Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) hätte man in solch einem Luxusteil nicht erwartet.

Beim Sound macht das Smartphone hingegen keine Abstriche: Durch Stereo-Lautsprecher hallen die Klingeltöne, die in Zusammenarbeit mit Bang & Olufsen und dem London Symphony Orchestra produziert wurden.

Über die rückseitige 8-Megapixel-Kamera können Fotos und 1080p-HD-Videos aufgenommen werden, an der Vorderseite befindet sich eine mit Skype kompatible 1,3-Megapixel-Cam.

Das „Vertu Ti“ gibt es in vier Modellvarianten ab 7.900 Euro. Die Gehäuse der teureren Varianten sind neben Titan auch aus Alligatorhaut, schwarzer Keramik oder 18-Karat-Rotgold gefertigt.

Reliquien

Auch das iPhone gibt es als Luxus-Variante: mit 24-Karat-Goldüberzug. Die Firma Gold & Co. hat damit eine Art Reliquie für Apple-Jünger geschaffen. Auch iPads und den Blackberry hat das Londoner Unternehmen vergoldet. Preise gibt es auf Anfrage.

Das passende Case stammt von Uunique. Für 233.500 Euro bekommt der betuchte Kunde eine Schutzhülle aus 18-Karat-Rotgold, verziert mit Diamanten und Perlmutt. Passend dazu gibt es eine maßgeschneiderte Clutch, die quasi als Schutzhülle für die Schutzhülle dient.

Kopfhörer, TV-Gerät und Systemkamera in der Luxusvariante – auf der nächsten Seite.

Kronjuwel unter den Kopfhörern

Einer der teuersten Kopfhörer der Welt kommt von Monster. Das 18-Karat-Device ist mit Diamanten besetzt und für umgerechnet rund 24.000 Euro ausschließlich bei Harrods in London erhältlich. Designed wurde der Ohrschmeichler von der Künstlerin Sally Sohn, die mit der aufgesetzten Spinne sicher für Gänsehaut sorgen wird.

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TV-Genuss im Garten

Mit einer Diagonalen von über fünf Metern ist der „C Seed 201“ wohl das größte Outdoor-Fernsehgerät der Welt. Wird es nicht benutzt, ist es unscheinbar im Boden versenkt. Bei Bedarf baut sich das Teil innerhalb von 40 Sekunden selbst auf und schraubt sich knapp fünf Meter in die Höhe. Dort entfaltet es dann seinen Bildschirm zu voller Größe mit einer Diagonalen von knapp fünf Metern. Dies entspricht einer Fläche von zehn Quadratmetern – größer als so manches Zimmer. 787.000 LEDs sorgen dafür, dass das Display auch bei Sonnenschein ein gutes Bild liefert. Der Preis des C Seed 201 wird nur auf Anfrage kommuniziert.

Besondere Kamera

Leica hat mit der „M9-P Edition Hermes“ eine Luxus-Digitalkamera im Angebot. Das Gerät wird handgefertigt und mit Kalbsleder und Gravuren versehen. Das Gehäuse ist silbern verchromt. Die Kamera ist limitiert und kostet mit drei Objektiven 40.000 Euro.

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