Transparenz und Kontrolle für weltweit vernetzte Unternehmen

Effizientes Management von Netzwerkressourcen

22.02.2011 | Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Riverbeds Cascade 9.0 und RiOS 6.5 sollen die Transparenz im Netzwerk erweitern – vom Netzwerkingenieur bis hin zur Managementebene
Riverbeds Cascade 9.0 und RiOS 6.5 sollen die Transparenz im Netzwerk erweitern – vom Netzwerkingenieur bis hin zur Managementebene

WAN-Optimierer Riverbed möchte mit der Version 9.0 von Cascade und der Version 6.5 von RiOS die Transparenz im Netzwerk erweitern und es ermöglichen, IT-Ressourcen entsprechend den aktuellen Geschäftsanforderungen weltweit vernetzter Unternehmen zuzuteilen. Cascade steht hierbei für eine detaillierte Analyse von Netzwerk- und Anwendungsperformance sowie Netzwerk- und Anwendungstransparenz. RiOS ist die Software hinter der WAN-Optimierungslösung.

Weltweit vernetzte Unternehmen sind auf das Netzwerk angewiesen, um Mitarbeitern ortsungebunden Anwendungen und Services bereitstellen zu können. Komplexität und Ressourcenanforderungen belasten jedoch das Netzwerk und erschweren das Monitoring. Mit Cascade 9.0 und RiOS 6.5 sollen Unternehmen nicht nur einen besseren Einblick in geschäftskritische Anwendungen, Dienste und deren Performance erhalten, sondern auch die Anwendungsperformance über das Netzwerk hinweg kontrollieren können.

Riverbed möchte mit seinen Lösungen Transparenz und Kontrolle für alle Arten von Traffic und Applikationen (z.B. Voice, Video, Collaboration, E-Mail, Datenbanken, TCP und UDP) ermöglichen – unabhängig davon, woher geliefert und wo darauf zugegriffen wird. Riverbed führt mit diesen Lösungen zudem Service Level Agreements (SLA) hinsichtlich der Monitoring- und Reporting-Fähigkeiten ein. Die Quality-of-Service-Umsetzung soll für einen erhöhten Grad an Transparenz, Kontrolle und Optimierung sorgen.

Performance-Hürden verstehen

Mit Cascade 9.0 sollen Endkunden ihren Traffic detailliert klassifizieren können. Laut Hersteller beinhaltet dies Layer-7-Awareness sowie ein Dashboard, das auf Management-Level Einblick in die Performance von Applikationen und Diensten bietet. Ein weiteres Dashboard für die IT-Abteilung soll einen Überblick über den Status geschäftskritischer Dienste und Anwendungen und zudem Aufschluss über den Ort, die Applikation und die Nutzerebene geben. Der Discovery Wizard ist Riverbed zufolge ein Service, der den Aufschlüsselungsprozess eines Multi-Tier-Dienstes bündelt und das Monitoring sowie die Dashboards konfiguriert.

Mit dieser End-to-End-Monitoring-Lösung könnten Unternehmen die Wechselbeziehungen verschiedener Netzwerkkomponenten besser nachvollziehen und schneller zur Ursache eines Performance-Problems gelangen. Neue Service-Level-Reporting-Fähigkeiten ermöglichten einen Report für die Geschäftsebene, der Vergleiche über die Performance-Historie hinweg zulässt und dem Management bei der Entscheidungsfindung bezüglich der Verteilung von Netzwerkressourcen hilft.

Kontrolle und Feinabstimmung der IT-Performance

Für weltweit operierende IT-Organisationen wird es immer wichtiger, Netzwerk-Traffic priorisieren und optimieren zu können. RiOS 6.5 für bessere Kontrolle und zur Feinabstimmung der IT-Performance soll diese Nachfrage decken. Die aktuelle Version bietet folgende Features:

  • Riverbed AppFlow Classification Engine: Techniken wie Application-Signature-Matching, Zergliederung der Protokolle und Verhaltensanalysen ermöglichen laut Hersteller ein höheres Maß an Applikations-Transparenz als traditionelle Klassifizierungsmethoden, die auf Protokoll und Port basieren und in Zeiten wachsenden Traffics durch Rich Media und webbasierende Geschäftsanwendungen nicht mehr ausreichen.
  • Latenzbewusste QoS: Wer allen Traffic derselben Klasse zuordnet, kann eine stabile Performance von Applikationen nicht gewährleisten. Anwendungen müssen priorisiert werden und entsprechend ihrer Latenzempfindlichkeit Bandbreite erhalten. Die hierfür vorgesehene QoS-Scheduling-Technik basiert auf einem Hierarchical-Fair-Service-Curves-Algorithmus (HFSC-Algorithmus).
  • Templated Scalable Management: Dieses Feature gliedert den QoS-Prozess in drei Schritte und nutzt hierfür die Riverbed Central Management Console (CMC), ein einzelnes Webinterface, mit dem Unternehmen ihre Steelhead Appliances konfigurieren, überwachen und aufrüsten können. QoS ließe sich auf diese Weise unkompliziert einsetzen und verwalten, wodurch Unternehmen ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse auf Geschäftsebene erhielten und entsprechend reagieren könnten.

RiOS 6.5 und Cascade 9.0 werden voraussichtlich noch im 1. Quartal 2011 erhältlich sein.

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