Huawei liefert Interoperabilität für Legacy-Infrastrukturen

EANTC prüft SDN-Upgrade für Carrier-Netze

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

In einem Whitepaper liefert das EANTC Details zum Testaufbau. Die Darstellung zeigt, wie SDN- und Legacy-Systeme gekoppelt wurden.
In einem Whitepaper liefert das EANTC Details zum Testaufbau. Die Darstellung zeigt, wie SDN- und Legacy-Systeme gekoppelt wurden. (Bild: EANTC)

Unter Aufsicht des European Advanced Networking Test Center (EANTC) hat Huawei Techniken für das Software-Defined Networking (SDN) in High-Level-Betreibernetzen demonstriert – und damit auch mögliche Migrationspfade.

Das EANTC hat untersucht, wie sich Huaweis SDN-Hardware beim Betrieb von Carrier-Netzen schlägt. Erfolgreich getestet wurden dabei nicht nur Multi-Path Forwarding und Hybrid Networking. Insbesondere die ebenfalls geprüfte Interoperabilität mit klassischen Infrastrukturen dürfte für anstehende Migrationsszenarien interessant sein.

Im Detail betrachteten die Tester unter anderem Open Shortest Path First (OSPF)/Resource Reservation Protocol (RSVP), Inter-Domain Border Gateway Protocol (BGP) sowie Quick Recovery bei Fehlern. Weitere Testbestandteile widmeten sich Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit der SDN Network Controller, automatischem Traffic Management und End-to-End Quality of Service.

Teil der Testinstallation waren vier Huawei SN640 OpenFlow 1.3 Switches, die von einem Controller-Cluster (Smart OpenFlow Controller, SOX) gesteuert wurden. Legacy-Netze wurden derweil von zwei AR1600-Routern repräsentiert, die kein OpenFlow beherrschen.

Als Showcase wurde die Installation auf dem SDN & OpenFlow World Congress 2013 einem breiterem Publikum vorgeführt. Die Auswertungen sind zudem als kostenloser PDF-Download verfügbar.

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