SDN-Funktionen und Fabric-Bandbreite von 30 Tbit pro Sekunde

E Series erweitert Arista 7500-Switches

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Aristas modulare Switches bieten unter anderem TAP-Aggregation, DANZ und VXLAN.
Aristas modulare Switches bieten unter anderem TAP-Aggregation, DANZ und VXLAN. (Bild: Arista)

Arista erweitert die Switch-Reihe 7500 um die E Series. Mit der sollen Anwender mehr als 100.000 Server sowie eine Million virtueller Maschinen innerhalb einer flachen Netzwerkstruktur verbinden können.

Die jetzt vorgestellten Switches der Arista 7500 E Series sollen Rechzentrumsbetreibern nicht nur eine hohe Skalierbarkeit bieten; im Zusammenspiel mit dem frei programmierbaren Netzwerkbetriebssystem Arista EOS (Extensible Operating System) könnten Kunden auch einen hohen Automatisierungsgrad für Software-Defined Networking (SDN) erreichen.

Im Detail wirbt Arista Networks (Arista) nun mit einer Fabric, die pro Switch und Sekunde 30 Terabit und 14 Milliarden Pakete mit Non-Blocking L2/L3- und VXLAN-Leistung verarbeiten kann. Als weitere Eckdaten der Systeme listet der Hersteller unter anderem:

  • Drei erhältliche Konfigurationen im Format von elf HE: 1.152 mal 10GbE, 288 mal 40GbE oder 96 mal 100GbE,
  • Einen dreifachen Paket-Puffer mit 144 Gigabyte pro Switch,
  • Einen Strombedarf von unter vier Watt pro Port sowie
  • Drei mögliche Betriebsmodi: L2, L3 und VXLAN.

Die Lösung umfasst vier neue Linecard-Module für das Ethernet-Switching. Supervisor- und Fabric-Module können in bereits vorhandene 7500-Systeme integriert werden.

Als Novum präsentiert der Hersteller ein Modul, das anbieterweit erstmals die drei Geschwindigkeiten 10G, 40G und 100G mit eingebauter optischer Technologie biete. Damit sollen Anwender die Bereitstellungskosten für 100G auf ein Zehntel drücken. Per Software können die Geschwindigkeiten der Linecard auf Port-Basis konfiguriert werden.

Des Weiteren betont der Arista die umfangreichen SDN-Funktionen des Arista EOS, auf dem die Serie 7500 basiert. Die modularen Switches bieten beispielsweise:

  • Integrierte Packet-Broker-Funktionen für die TAP-Aggregation zum Monitoring und Visualisierung des Datenverkehrs mit Arista DANZ,
  • Rapid Automated Indicator für Link-Loss (RAIL) zur Beschleunigung der Konvergenz bei Big-Data-Analysen und Hadoop-Applikationen,
  • VM Tracer und VXLAN für netzwerkweite Workload-Mobilität und -Virtualisierung sowie
  • Health Tracer für Diagnosen und die Rückverfolgbarkeit von Ereignissen für sämtliche Schlüsselindikatoren des Leistung des Switches.

Die Switches und Line-Card-Module der Serie 7500 E sind ab sofort verfügbar. Den Einstiegspreis für einen Switch beziffert der Anbieter mit 83.329 Euro. Ein 100GbE-Port kostet 8.350 Euro. Für einen 40GbE-Port verlangt der Hersteller 1.851 Euro, für 10GbE-Ports werden je 462 Euro fällig.

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