Mobile-Menu

Force10 erweitert Switch-Portfolio und treibt das Dynamic Datacenter voran

Durchgängige 40-GbE-Infrastruktur ergänzt Open-Automation-Framework im Rechenzentrum

Seite: 2/2

Firma zum Thema

S55-Switch für Non-Blocking-Betrieb und umfassende Automatisierungsfunktionen

Zudem erweitert Force10 auch sein Angebot an Ethernet-Switches der 1/10-GbE-S-Serie um ein neues Modell, den S55. Der S55 ist ein Top-of-Rack-Switch für 1/10 Gigabit Ethernet (GbE) mit flexiblem und energieeffizienten Hardware-Design sowie einer Non-Blocking-ArchitekturAuch der S55 unterstützt das Force10 Open Automation Framework.

Der S55 komplettiert die S-Serie von Force10, die unter anderem den in Juni des Jahres vorgestellten Hochleistungs-Switch S60 mit Ultra-Deep-Buffering sowie die preis-/leistungsoptimierten Modelle S50 und S25 umfasst. Alle ToR-Switches für 1/10 GbE der S-Serie bieten das Line-Rate-Switching mit niedrigen Latenzzeiten, einfache und flexible Konfigurationsoptionen sowie eine hohe Zuverlässigkeit. Damit sind sie für den Einsatz zusammen mit den Switches/Routern der ExaScale-Serie mit virtualisiertem Core prädestiniert, um kompakte Rechenzentrumslösungen im GbE- und 10-GbE-Bereich mit durchgängiger Non-Blocking-Betriebsweise zu implementieren.

Leistung, Effizienz und Automatisierung am Netzwerkübergang

Der kompakte ToR-Switch S55 bietet 48 GbE-Ports und bis zu vier optionale 10-GbE-Anbindungen in nur einem Rack. Um die hohen Anforderungen der Rechenzentrumsnetzwerke zu erfüllen, erlaubt der S55 den Non-Blocking-Betrieb des Line-Rate-Switchings. Die Kühlung kann sowohl über einen Luftstrom von vorne (front-to-back) oder von hinten (back-to-front) vorgenommen werden. Die redundant ausgelegte Stromversorgung erfolgt über Wechselstrom- oder Gleichstrom-Netzteile, die sich im laufenden Betrieb austauschen lassen. Weiterhin bietet der S55 Steckplätze für vier SFP-Module (Small Form-factor Pluggable) und erlaubt den gemeinsamen Betrieb von bis zu acht Einheiten.

Wie auch der Switch S60 1/10 GbE wird der S55 automatisierungsbereit ausgeliefert und unterstützt die Automatisierungstools und Virtualisierungstechnologien des Force10 Open Automation Frameworks.

Verfügbarkeit

Die Auslieferung des ToR-Access-Switches S55 beginnt Ende Oktober 2010.

Oracle unterstützt das Force10 Open Automation Framework

Die Lösungen zu Netzwerkautomatisierung von Force10 werden künftig auch die Virtualisierungs-Software des Oracle VM Servers für x86 sowie Oracle Linux unterstützen. Ziel ist es, die Interoperabilität und die weiterführende Virtualisierung von Netzwerkressourcen durch die Entwicklung von Lösungen auf Basis des Open Automation Frameworks sicherzustellen, die die Funktionalität von Oracle VM und Oracle Linux nutzen.

Hierfür wird Force10 eine Suite von Netzwerkmanagement- und -architekturtools entwickeln, die sich zur Erhöhung der Effizienz und Flexibilität in Rechenzentren einsetzen lässt. Aufgabe dieser Tools ist es, Netzwerk- und Infrastrukturressourcen den virtuellen Maschinen (VM) dann automatisiert zuzuteilen, wenn sie benötigt werden. Dadurch kommen vorgegebene Regeln zur Netzwerksicherheit und zur Gewährleistung des Servicestandards automatisch auf einer VM zur Anwendung, sobald die logischen Serverressourcen bereitgestellt werden.

„Oracle VM unterstützt Unternehmen dabei, die physikalischen Ressourcen ihrer Server besser auszunutzen, und es vereinfacht zudem den Betrieb und das Management von Applikationen bei sich ändernden Prioritäten“, so Monica Kumar, Senior Director für das Produktmarketing von Linux, Virtualisierungslösungen und MySQL bei Oracle.

Die Server-Virtualisierungslösung Oracle VM lässt sich sowohl mit Oracle-Applikationen als auch mit Anwendungen anderer Hersteller einsetzen und bietet im Betrieb annähernd dieselbe Leistung, als würde die Applikation auf einem dedizierten Server laufen. Unterstützt von Oracle-Support verfügen Anwender damit über eine zentrale Lösung für die gesamten unternehmensweiten Virtualisierungsumgebungen, einschließlich der für Oracle VM zertifizierten Oracle-Datenbanken, -Middleware und -Applikationen sowie der Betriebssysteme Oracle Linux und Oracle Solaris.

Das Force10 Open Automation Framework

Basierend auf dem bewährten Virtualisierungs-Framework von Force10, nutzt das Open Automation Framework neue, „offene“ Teile des modularen Betriebssystems Force10 Operating System (FTOS). Durch seinen Einsatz wird das Rationalisierungspotenzial innerhalb der Netzwerkinfrastruktur eines Rechenzentrums durch die automatisierte, regelgesteuerte Ausführung von Arbeitsprozessen in Echtzeit erhöht. Die Konfigurationen der Netzwerkgeräte lassen sich so schnell und einfach an die sich stetig ändernden Anforderungen durch Applikationen und Services anpassen.

Nachdem das Open Automation Framework bereits das Management virtueller Netzwerke sowie die Verwaltung der Netzwerkgeräte vereinfacht und die Automatisierung des Provisionings der Netzwerk-Switches erlaubt, hat sich Force10 in den letzten Monaten für die Erweiterung der Funktionalität seiner Virtualisierungs- und Netzwerktools engagiert, um eine noch größere Zahl an unterschiedlichen IT-Umgebungen unterstützen zu können.

„Gerne unterstützen wir Oracles Engagement, mit seiner Virtualisierungssoftware zu den umfassenden Aktivitäten bei der Bereitstellung interoperabler Lösungen beizutragen, die den Rechenzentrumsbetrieb vereinfachen und durch die Automatisierung von Konfigurations-, Management- und Sicherheitsaufgaben ein deutliches Kostensenkungspotenzial bieten“, sagte Michael O’Brien, der für Kooperationen verantwortliche Vice President von Force10 Networks.

(ID:2048257)