Force10 erweitert Switch-Portfolio und treibt das Dynamic Datacenter voran

Durchgängige 40-GbE-Infrastruktur ergänzt Open-Automation-Framework im Rechenzentrum

11.11.2010 | Redakteur: Andreas Donner

Der Ultra-Low-Latency-Switch S4810 für 10/40 Gigabit Ethernet
Der Ultra-Low-Latency-Switch S4810 für 10/40 Gigabit Ethernet

Mit seinen neuen ToR-Switches (Top of the Rack) S4810 10/40 GbE der S-Serie und den 40-GbE-Line-Cards für ExaScale-Switches und Router erhöht Force10 die Bandbreite in Rechenzentrumsnetzwerken um das Vierfache. Der neue S55 komplettiert die S-Serie von Force10 im 1/10-GbE-Umfeld und ergänzt die seit Juni verfügbaren Ultra-Deep-Buffering bzw. Low-Latency-Switches S60, S50 und S25. Zudem treibt Force10 das Thema Netzwerkautomatisierung weiter nach vorne und wird künftig auch die Virtualisierungs-Software des Oracle VM Servers für x86 sowie Oracle Linux unterstützen.

Force10 Networks bietet nun eine durchgängige Lösung für 40 Gigabit Ethernet (40 GbE) an, die Leistungssteigerungen in konvergenten Rechenzentren erlaubt und dabei gleichzeitig den Managementaufwand senkt. Für den Netzwerkübergang hat Force10 seine Produktfamilie der S-Serie um den Top-of-Rack-Switch (ToR) S4810 10/40 GbE erweitert. Für die Switches und Router der ExaScale-Baureihe wird in Kürze eine neue 40 GbE Line-Card verfügbar sein.

Diese neue End-to-End-Lösung integriert auch die Funktionalität des Force10 Open Automation Frameworks, das es erlaubt, sowohl Flexibilität und Verfügbarkeit des Netzwerks zu verbessern als auch dessen Management zu vereinfachen. Gleichzeitig ist durch eine weitgehende Automatisierung der Konfigurationsprozesse in virtualisierten Rechenzentrumsumgebungen eine Senkung der Betriebskosten gewährleistet.

10/40 GbE wird notwendig

„Die Akzeptanz von 10 GbE bei Servern und Speichersystemen nimmt deutlich zu, so dass eine durchgängige 10-GbE-Lösung für den Netzwerkübergang, gekoppelt mit rechenzentrumsinternen 40-GbE-Verbindungen, für Rechenzentren de facto zur Notwendigkeit wird“, so Zeus Kerravala, Senior Vice President des Marktanalysten Yankee Group.

Der ToR-Switch S4810 10/40 GbE wurde speziell für anspruchsvolle Aufgaben in Rechenzentren und für IT-Infrastrukturen mit hohen Anforderungen an Bandbreiten und Latenzzeiten entwickelt. Aufgrund seiner Non-Blocking-Architektur und der Cut-Through-Weiterleitung ist der S4810 in der Lage, Line-Rate-Switching für Layer 2 und Layer 3 mit äußerst niedrigen Latenzzeiten zu realisieren und so die Netzwerkleistung zu maximieren. Der S4810 weist eine kompakte, platzsparende Bauweise auf und bietet 48 Dual-Speed 1/10-GbE-Ports sowie vier 40-GbE-Uplinks.

Force10 auf der SC10-Konferenz

Force10 wird den ToR-Switch S4810 auf der SC10-Konferenz (Supercomputing 2010), die vom 15. bis 18. November 2010 im Morial Convention Center in New Orleans stattfindet, am Stand der Ethernet Alliance vorstellen. Im Rahmen einer Produktdemonstration werden dort Lösungen unterschiedlicher Anbieter präsentiert, um die hohe Leistungsfähigkeit und die flexiblen Möglichkeiten des Ethernets im Netzwerkbereich zu dokumentieren. Zu den vorgestellten Produkten zählen 10-GbE- und 40-GbE-Lösungen sowie konvergente Technologien wie iSCSI, iWARP und RoCE.

Durchgängige 40-GbE-Lösung

Force10 ist mit der neuen 40-GbE-Line-Card und den leistungsfähigen ExaScale-Switche/Routern der nach eigenen Angaben erste Anbieter, der eine durchgängige 40-GbE-Lösung offerieren kann. Mit 56 40-GbE-Ports in einem einzigen Half-Rack-Gehäuse bietet der ExaScale-Router dabei eine sehr hohe Portdichte. Zudem weise die ExaScale-Lösung mit bis zu 560 Ports die anbieterweit höchste Portdichte für 10-GbE-Verbindungen auf.

Verfügbarkeit

Die Auslieferung des ToR-Switches S4810 wird noch in diesem Jahr zum Ende des Quartals beginnen. Die 40-GbE-Line-Cards für die Virtualized Core Switche/Router der ExaScale-Baureihe werden im ersten Halbjahr 2011 ausgeliefert.

weiter mit: S55-Switch für Non-Blocking-Betrieb und umfassende Automatisierungsfunktionen

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