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Agile und sichere IT-Architekturen Digitale Transformation mit Network as a Service

Von Bernhard Lück

An einer vollständigen digitalen Transformation zu einem modernen Netzwerk mit einer flexiblen und gleichzeitig sicheren und zuverlässigen Architektur führt kein Weg vorbei, sagt NaaS-Anbieter Megaport. Nur so entstehe eine zukunftssichere IT-Grundlage für geschäftskritische Prozesse.

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Mit Network as a Service (NaaS) lassen sich die Verbindungen jederzeit ändern. So könne flexibel die Cloud gewechselt oder eine neue hinzugefügt werden.
Mit Network as a Service (NaaS) lassen sich die Verbindungen jederzeit ändern. So könne flexibel die Cloud gewechselt oder eine neue hinzugefügt werden.
(Bild: © – WrightStudio – stock.adobe.com)

Wegen der Coronapandemie waren zahlreiche Unternehmen im vergangenen Jahr zu überstürzten Aktionen gezwungen und mussten über Nacht ihre IT-Infrastruktur umbauen. Die Folge waren hybride Strukturen, bei denen das Netzwerk oft vernachlässigt wurde, insbesondere in Bezug auf Sicherheit und Compliance.

Für den Bericht „Network Transformation in Deutschland 2021“ haben die Analysten von IDC IT-Fachverantwortliche aus 158 Firmen in Deutschland befragt. Die Studie habe zuverlässige Netzwerkverfügbarkeit, Datenschutz, Optimierung der Cloud-Verbindungen und das Bewältigen komplexer Strukturen als größte Herausforderungen im aktuellen Netzwerkbetrieb zutage gebracht. Allerdings würden fast 50 Prozent der befragten Unternehmen das eigene Netzwerk als reine Kostenstelle sehen und es lediglich auf seine Konnektivität reduzieren. Besser sei es, eine moderne IT-Architektur auch als Chance für optimierte Geschäftsprozesse zu sehen.

Herausforderungen statischer Netzwerke

IT-Infrastrukturen würden immer häufiger zu transformativen Business-Enablern. Aber mit statischen Netzwerkarchitekturen sei es nicht mehr möglich, die stetig wachsenden Cloud-Ansprüche zu bewältigen, sowohl in Bezug auf das Datenvolumen als auch die Anzahl der verwendeten Cloud-Dienstleister. Auch den Anforderungen an eine zeitgemäße Security würden Strukturen, die oft noch auf Internetkonnektivität beruhen, nicht mehr gerecht. Im Gegensatz zu herkömmlichen Architekturen könnten Daten über software-definierte, private Netzwerke und Services aber nicht nur sicherer, sondern auch effizienter übermittelt werden.

„Das Unternehmensnetzwerk wird zunehmend virtualisiert und automatisiert“, erklärt Martin Bichler, Head of Channel, Europe, bei Megaport. „Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend fortsetzen wird, sodass sich nahezu alle Netzwerkfunktionen einer IT-Abteilung über software-definierte Systeme ausführen lassen.“ Daher sei eine neutrale Plattform, sowohl in Bezug auf die angebundenen Rechenzentren als auch die erreichbaren Cloud-Dienstleister, für eine zeitgemäße Netzwerkarchitektur von zentraler Bedeutung. Denn damit lasse sich sicherstellen, dass das gesamte IT-Ökosystem von der Skalierbarkeit und Reaktionsfähigkeit des Netzwerks profitieren kann.

Moderne Netzwerkstruktur durch agile IT-Architekturen

Eine besondere Herausforderung bei heutigen Infrastrukturen stelle die Verwaltung der Hybrid Clouds dar – die Verbindung von Private sowie Public Clouds mache ein flexibles Verschieben von IT-Workloads zwischen den Systemen je nach aktuellen Anforderungen möglich. Zudem würden Public-Cloud-Anwendungen auch immer stärker untereinander vernetzt, um Daten und Dienste auszutauschen. Dadurch würden Multi-Cloud- oder auch Cloud-zu-Cloud-Umgebungen gebildet. Da es für Unternehmen allerdings schwierig sei, direkte physische Verbindungen zwischen verschiedenen Cloud-Datacentern zu unterhalten, würden auch hierfür vermehrt Konnektivitätsdienste angeboten.

Ein Beispiel hierfür seien Konzepte mit Network as a Service (NaaS). Mit solchen Diensten, so NaaS-Anbieter Megaport, lassen sich die Verbindungen jederzeit ändern. Damit könne flexibel die Cloud gewechselt oder eine neue hinzugefügt werden. Auch direkter Datentransfer zwischen Clouds sei möglich, ohne dass hier ein Rechenzentrum zwischengeschaltet werden müsse. Damit seien Unternehmen den aktuellen Anforderungen gewachsen und sie könnten schnell einen direkten Netzwerkzugriff herstellen. Megaport Virtual Edge (MVE) biete ein Hosting von NFV (Network Function Virtualization) sowie SD-WAN-Funktionen in seinem SDN. Auf diese Weise könnten auch Zweigstellen und der Edge untereinander und mit der Cloud vernetzt werden. Dies helfe besonders bei Geschäftsprozessen, die Daten direkt am Edge verarbeiten müssen und erst danach in die Cloud schicken – beispielsweise bei der Kommunikation mit weltweit verteilten Standorten. „Viele unserer Kunden nutzen unsere Services auch, um Redundanz in ihre Netzwerke einzubauen“, führt Bichler weiter aus. „In unserem Portal können sie mit nur wenigen Klicks eine ausfallsichere Verbindung herstellen, wo immer sie diese benötigen und nur für den Bedarfsfall.“ Auf diese Weise sei das Firmennetzwerk für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet.

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