2. Digitalisierungsindex Mittelstand

Digital ready? Kostenloser Online-Check

| Autor / Redakteur: Jürgen Schreier / Andreas Donner

Der Weg zum Erfolg: Wer transformiert, kann in der Regel eine digitale Dividende einstreichen.
Der Weg zum Erfolg: Wer transformiert, kann in der Regel eine digitale Dividende einstreichen. (Bild: Pixabay / CC0)

Die Digitalisierung wird zum Businesstreiber im Mittelstand, denn sie lässt die Umsätze steigen, so die jüngste Ausgabe des „Digitalisierungsindex Mittelstand“ der Deutschen Telekom. Mit einem kostenlosen Online-Self-Check kann man außerdem in wenigen Minuten den eigenen Digitalisierungsgrad ermitteln.

Der Digitalisierungsindex Mittelstand der Deutschen Telekom belegt: Mittelständische Unternehmen beschleunigen das Tempo in Sachen Digitalisierung. In der zweiten repräsentativen Studie dieser Art haben die Unternehmen digital zugelegt und erreichen nun 54 von 100 möglichen Indexpunkten. Im Vorjahr kamen sie auf lediglich 52 Punkte.

Die Studie zeigt auch: Immer mehr Unternehmen sehen in der Digitalisierung einen festen Bestandteil ihrer geschäftlichen Entwicklung sowie eine Grundvoraussetzung für ihren künftigen Erfolg. 42 Prozent der Unternehmen haben das Thema Digitalisierung deshalb fest in der Geschäftsstrategie verankert. Das ist verglichen mit dem Vorjahr ein deutlicher Zuwachs um 15 Prozentpunkte.

Damit wird die Transformation zunehmend zum Business-Treiber. Die Firmen wollen mit der Digitalisierung ihre Marktposition festigen und weiter ausbauen. „Der Anstieg beweist: Die Digitalisierung ist in der Breite der Unternehmen angekommen“, erläutert Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden von Telekom Deutschland. „Kleine wie große Firmen aller Branchen halten die digitale Transformation für notwendig und unumgänglich.“

Die Digitalisierung lohnt sich

Erstmals kann die Studie einen Zusammenhang zwischen digitalem Reifegrad und Geschäftserfolg nachweisen. Unternehmen, die einen überdurchschnittlichen Digitalisierungsindex von 58 Punkten erreichen, haben ihren Umsatz im vergangenen Jahr um mindestens zehn Prozent gesteigert. Jene Firmen hingegen, die im Index bei unter 50 Punkten liegen, erlitten im gleichen Zeitraum Umsatzeinbußen. „Digitales Engagement wird mit einer Digitalen Dividende belohnt“, betont Telekom-Manager Rickmann. „Wer sein digitales Tempo erhöht, sichert damit langfristig den Erfolg seines Unternehmens.“

Selbst einzelne, auch kleinere Digitalisierungsmaßnahmen wirken sich positiv auf die Umsatzentwicklung, die Kundengewinnung oder die Qualität der Prozesse aus. So erzielen rund 80 Prozent der Unternehmen, die eine professionelle Kundendatenbank im Einsatz haben, damit einen höheren Umsatz und konnten ihre Kundenbindung steigern. 75 Prozent der Unternehmen, die eine Webseite betreiben, sehen einen positiven Einfluss auf ihre Umsätze. Weil sie mobil auf ihre Geschäftsanwendungen zugreifen, beschleunigten 81 Prozent der Firmen ihre Reaktionsgeschwindigkeit auf Kundenanfragen und verbesserten so die Kundenzufriedenheit.

Im digitalen Führungsquartett liegen die Finanzdienstleister vorn

Noch höher fällt die Digitale Dividende bei den digitalen Vorreitern aus, die im Index 89 Punkte schaffen. Sie sind mit ihren Geschäftskennzahlen wie Umsatz, Absatz oder der Neukundengewinnung deutlich zufriedener als der Rest der Unternehmen. Ihre Werte für die Zufriedenheit liegen um mindestens 20 Prozentpunkte über jenen der restlichen Unternehmen.

Im Branchenvergleich bilden Finanzdienstleister (63 Punkte), Informations- und Kommunikationsunternehmen (62 Punkte), Verkehr und Logistik (61 Punkte) sowie die Industrie (58 Punkte) das digitale Führungsquartett. Sie haben früh gute Erfahrungen mit Teilbereichen der Digitalisierung wie Automatisierung und mobilen Technologien gesammelt. Weniger stark digitalisiert haben sich bislang der Handel (49 Punkte) oder das Baugewerbe (49 Punkte). Aber auch sie entwickelten sich im vergangenen Jahr digital weiter.

Kostenloser 10-Minuten-Self-Check

Für den „Digitalisierungsindex Mittelstand“ befragten Analysten von techconsult im Sommer 2017 rund 2000 kleine und mittelständische Unternehmen verschiedener Branchen über die eigenen Digitalisierungsvorhaben. Die Indexwerte bieten eine valide Messgröße für unterschiedliche Digitalisierungsaspekte. Der aktuelle Gesamtstudienbericht sowie die Branchenteilberichte stehen ab sofort auf der Website www.digitalisierungsindex.de zum Download bereit.

Unternehmen, die wissen wollen wie „digitalfit“ sie sind, können innerhalb weniger Minuten unter www.benchmark.digitalisierungsindex.de in einem Online-Self-Check ihren digitalen Status quo ermitteln.

Dieser Beitrag erschien zuerst in unserem Partnerportal Industry of Things.

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