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Studie zeigt, was der Nachwuchs vom zukünftigen Arbeitsplatz erwartet Digital Natives stellen Ansprüche

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Die Generation, die mit Handy, PC und Internet aufgewachsen ist, will an ihrem zukünftigen Arbeitsplatz nicht auf mobile Endgeräte und soziale Medien verzichten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Siemens Enterprise Communications.

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Manche Digital Natives erwarten, dass ihr künftiger Arbeitgeber ihnen zumindest ein Smartphone zur Verfügung stellt.
Manche Digital Natives erwarten, dass ihr künftiger Arbeitgeber ihnen zumindest ein Smartphone zur Verfügung stellt.

Laut der von Siemens Enterprise Communications in Zusammenarbeit mit Opinion Matters und Facebook durchgeführten Studie, für die Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren – 164 aus Großbritannien und 154 aus den USA – befragt wurden, erwartet einer von vier Jugendlichen, von seinem künftigen Arbeitgeber mit einem Smartphone ausgestattet zu werden. Ein Sechstel der Befragten möchte während der Arbeitszeit nicht auf Facebook verzichten.

Mehr als 40 Prozent wollen ein Notebook, weitere 13 Prozent erwarten einen Tablet-PC bei Antritt einer Stelle. Dafür versprechen sich die meisten einen erheblichen Mehrwert: Aus Sicht von 70 Prozent werden Smartphones und Tablets ihre Arbeit erleichtern, immerhin 55 Prozent gaben an, ihre Arbeit so effizienter erledigen zu können.

Einsatz von Facebook, Twitter und Co.

Netzwerke wie Facebook, Google+ und Twitter werden von den Befragten ebenfalls als entscheidend für den Aufbau und die Pflege von Kontakten sowie für die Kommunikation und Zusammenarbeit empfunden. Auch hier bestätigt sich: Digital Natives wollen die gleichen Kommunikations-Tools, die sie schon in ihrer Freizeit verwenden, auch am Arbeitsplatz nutzen.

Geografische Dienste wie Facebook Places und Foursquare wollen 15 Prozent der Jugendlichen zukünftig nutzen, um ihren Ort unter den Bekannten zu teilen.

Fließender Übergang zwischen Privat- und Berufsleben

Zahlenmaterial wie dieses deckt sich mit dem deutschen Markt, wie eine gemeinsame Studie der Stiftung Neue Verantwortung und Egon Zehnder International, für die 154 Studenten und Alumni verschiedener Fachrichtungen nach ihren Anforderungen an das HR-Management befragt wurden, beweist: Über 70 Prozent der Befragten erwarten einen grundlegenden Wechsel hin zu digitalen Arbeitsplätzen und fließende Übergänge zwischen Privat- und Berufsleben.

Konkret: Unternehmen kommen heute nicht mehr um den Einsatz von sozialen Netzwerken sowie die Einbindung von privaten Endgeräten herum.

„Deutsche Unternehmen hinken im Vergleich zu anderen Industrienationen hinterher, was Bring-Your-Own-Device und den Einsatz von Facebook, Twitter und Co. am Arbeitsplatz angeht. Um jedoch wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen nicht nur umdenken, sondern sich aktiv auf diese Generation, für die der Umgang mit digitalen Medien ganz selbstverständlich ist, einlassen“, sagt Martin Kinne, Geschäftsführer von Siemens Enterprise Communications.

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