72.000 IT-Freiberufler generierten Aufträge im Wert von 6,6 Milliarden Euro

Die Vermittlung von freien IT-Fachkräften ist ein lohnendes Geschäft

29.07.2009 | Redakteur: Ulrike Ostler

Hauptsache billig...
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Anbieter für Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung freiberuflicher IT-Experten in Deutschland haben in 2008 trotz der beginnenden Wirtschaftskrise ihr Wachstum fortsetzen können. So steigerten die Top 10 des Marktes in 2008 ihren Inlandsumsatz um durchschnittlich 36,8 Prozent. Für 2009 gehen die Top 10 bei einem rückläufigen Gesamtmarkt von steigenden Marktanteilen für die Anbieter aus.

Die aktuelle Lünendonk-Marktsegmentstudie 2009 „Der Markt für Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung freiberuflicher IT-Experten in Deutschland“ zeigt, dass der Anteil der Anbieter-Unternehmen, die als Vermittlungs- und Rekrutierungs-Spezialist oder als klassisches IT-Beratungs-oder -Dienstleistungs-Unternehmen zusätzlich zu den eigenen IT-Beratern auch freiberufliche IT-Experten für Kundenprojekte einsetzen, steigt. Insgesamt dürften 2008 etwa 72.000 freiberuflichen IT-Experten Aufträge im Wert von 6,6 Milliarden Euro durchgeführt haben.

Die zehn führenden Anbieter von Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung freiberuflicher IT-Experten haben mit diesem Teil ihres Leistungsspektrums in 2008 insgesamt mehr als 1 Milliarde Euro Umsatz erzielt. Das entspricht einem Marktanteil von mehr als 15 Prozent; Tendenz steigend. Im Jahr 2007 lag der Marktanteil der Anbieter-Unternehmen am gesamten Projektvolumen für freiberufliche IT-Experten noch bei 13,5 Prozent.

„Für freiberufliche IT-Experten ist es deutlich schwieriger geworden, Anschlussprojekte zu finden“, beschreibt Hartmut Lüerßen, Partner der Lünendonk GmbH und Autor der Marktsegmentstudie, die aktuelle Situation. Viele Projekte stünden auf dem Prüfstand. Durch ausgesetzte Investitionen entfielen zudem wichtige Systemintegrations-Projekte als Einsatzmöglichkeit „In dieser Situation wenden sich auch Freelancer, die ihre Projekte bisher selber gewonnen haben, an die Vermittlungs-Anbieter“, so Lüerßen weiter.

weiter mit: Durchschnittliche Einbußen von 3,2 Prozent

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