ENTERPPRISE MOBILITY SUMMIT Die smarte Arbeitswelt

Redakteur: Sylvia Lösel

Die digitale Transformation ist derzeit in aller Munde. Auf dem ENTERPRISE MOBILITY SUMMIT hält Prof. Dr. Wilhelm Bauer eine der Keynotes. In dieser geht es um die Anforderungen, die Industrie 4.0 und Mobility an die Arbeitswelt der Zukunft stellen. Ein Appetithappen daraus:

Prof. Dr. Wilhelm Bauer, Leiter des Fraunhofer-Instituts
Prof. Dr. Wilhelm Bauer, Leiter des Fraunhofer-Instituts
(Bild: Fraunhofer)

Am 8. und 9. Oktober findet der Summit in der Villa Kennedy in Frankfurt statt.
Am 8. und 9. Oktober findet der Summit in der Villa Kennedy in Frankfurt statt.
(Bild: VIT)

Mit dem Schlagwort Arbeiten 4.0 hat Arbeitsministerin Andrea Nahles mit einem Grünbuch den Auftakt zu einer Debatte über Rahmenbedingungen und Regelungen zur Arbeitswelt der Zukunft gegeben. Zwei wesentliche Entwicklungen sind treibend im Veränderungsprozess. Zum einen ist dies die zunehmende Vernetzung aller technischen Systeme untereinander und mit den Menschen durch mehr Sensoren, Connectivity und Netzanbindungen. Dies generiert neue Formen der Zusammenarbeit. Der zweite wesentliche Faktor ist das Thema Daten. Daten werden in Zukunft das wichtigste Asset des Unternehmens sein. Viele sprechen von „Daten als dem Gold der Zukunft“. Die sinnvolle Interpretation dieser durch entsprechende Algorithmen wird künftig entscheidend für den Erfolg sein. Wer den Zugang zum Kunden über eigene Portale hält, ist im Vorteil und läuft nicht in Gefahr, zum Lieferanten für Portalbetreiber zu werden.

Arbeitsplatz der Zukunft

In einer flexiblen und individuellen Welt entstehen neue Anforderungen. Remote-Management- und Kommunikations- orientierte Führungsmodelle sind nötig. Bei der Gestaltung von Arbeitsorten und -umgebungen kommt neben digitalen Werkzeugen und intelligenten Infrastrukturen auch umwelt- und raumpsychologischen Aspekten eine immer höhere Bedeutung zu. Die Arbeitsräume werden sensorisch und interaktiv, Büroarbeitsplätze klassischer Prägung werden immer weniger oder im Sharingmodus genutzt. Eine zunehmende Bedeutung haben hingegen Projekträume und -flächen, Zonen für informelle Kommunikation, Mehrwert- und Relax-Zonen.

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