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Der Longhorn Server im Dauereinsatz – ein Einsatz ohne Unterbrechungen? Die Sicherungskonzepte des Microsoft Windows Server 2008 im Detail

| Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Windows Serversysteme dringen mit zunehmender Leistungsfähigkeit in immer mehr geschäftskritische Bereiche ein. Diese verlangen aber ausfallsichern IT-Betrieb. Um diesen zu gewährleisten hat Microsoft beim neuen Windows Server 2008 den Themen Sicherheit und Verfügbarkeit besonderes Augenmerk gewidmet.

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Der Data Protection Manager trägt aktiv zur Ausfallsicherheit von Windows-Server-Systemen bei
Der Data Protection Manager trägt aktiv zur Ausfallsicherheit von Windows-Server-Systemen bei
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit jedem Release des Windows Servers wird dieser leistungsfähiger und dringt, unterstützt von der ebenfall stets leistungsfähigeren Hardware, immer weiter in Einsatzgebiete vor, die bis dato noch von proprietären Unix-Systemen oder Mainframes besetzt waren. Ein Ausfall in solchen Einsatzszenarien wäre fatal und Downzeiten müssen hier auf ein Minimum reduziert werden. Daher stattet Microsoft seine neuen Server mit einer Reihe an Funktionen aus, die einen dauerhaften Betrieb gewährleisten sollen.

In puncto Ausfallzeiten werden zwei Ausprägungen unterschieden: geplante und ungeplante Down-Zeiten. Die geplanten Ausfallzeiten sind jene, die benötigt werden, um an der Hard- oder Software des Systems Änderungen vorzunehmen. Auch das Einspielen von Patches und Servicepack fällt meist darunter. Je nach Funktion des Servers und seinen bereitgestellten Applikationsdiensten müssen zu den geplanten „Downtimes“ auch Backupzeiten zugerechnet werden, denn häufig sind während des Backuplaufs keine Benutzerzugriffe möglich. Ungeplanten Ausfallzeiten sind dagegen in der Regel auf Hardwareausfälle, Systemabstürze oder Angriffe von Hackern zurückzuführen und weder in ihrer Ausprägung und Dauer noch in puncto Zeitpunkt vorherseh- bzw. planbar.

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Das Spektrum an „Störfällen“ ist somit vielfältig. Ebenso mannigfaltig sind die Antworten von Microsoft auf diese Probleme.

Hinsichtlich der geplanten Auszeiten gilt es festzuhalten, dass Änderungen an der Hardware des Servers Microsoft kaum anzulasten sind und daher prinzipiell außen vor bleiben. Wer nach Jahren feststellt, dass der Arbeitsspeicher nicht reicht, wird den Server auch unter anderen Betriebssystemen herunterfahren müssen. Einziger Ausweg hier sind „Hot-Swap“-Konzepte, an denen die allermeisten Hardwarehersteller seit längerem intensiv arbeiten. Für manche Rechnerbaugruppen, wie etwa den Festplatten oder Netzteilen, gibt es hier schon seit mehreren Jahren entsprechende Produkte.

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