LANDesk beschreitet neue Wege

Die neue IT-Welt und ihre Admin-Tools

| Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Service-Desk

Das dritte Standbein ist das LANDesk Service Desk, welches über ein eigenes technologisches Backbone und eine eigene Bedienkonsole verfügt, aber über Schnittstellen mit den beiden anderen Produkten verbunden werden kann. Hier geht es um IT-Service-Management. Also um Ticketverwaltung, wenn Mitarbeiter Fehler melden, um Ressourcenplanung, um Ereignismanagement und darum, Prozesse für Service-Abläufe zu definieren.

Über das Service Desk können aber auch Artikel und Leistungen aus der IT-Abteilung über ein Cloud-basiertes Portal, vergleichbar mit dem Warenkorb bei Amazon, angeboten werden. Gruppenspezifisch bekommen Mitarbeiter hier beispielsweise Photoshop angeboten, wenn es für ihre Aufgaben nötig sein könnte, oder auch Hardware wie Laptops. Die Angebote und nötigen Freigabeprozesse können dabei variieren, beispielsweise zwischen einem Empfangsmitarbeiter oder einem Abteilungsleiter.

Neue IT-Welt

Wenn Endgeräte mit den skizzierten Lösungen gemanagt werden, spielen so genannte Agents eine zentrale Rolle, also Applikationen auf den Devices, die eine Interaktion erst ermöglichen. Branchenüblich ist im Hinblick auf die Lizenzierung, dass pro installiertem Agent abgerechnet wird.

Der BYOD-Trend oder allgemein formuliert, die Tatsache, dass pro Mitarbeiter immer mehr Geräte verwendet werden, führt hier aber zu einem Umdenken. So spricht man bei LANDesk inzwischen gerne von „Usermanagement“, was unterstreichen soll, dass weniger gerätezentriert und mehr anwenderzentriert vorgegangen wird.

In Hinblick auf das Lizenzmodell bietet LANDesk nun eine Alternative, bei der nach Mitarbeitern abgerechnet wird, nicht mehr nach installierten Agents. „Total User Management“ (TUM) lautet die Bezeichnung dafür. TUM wird parallel angeboten, enthält alle drei genannten Produkte und bietet auch in Hinblick auf die Finanzierung neue Möglichkeiten, darunter Leasing, Mietkauf und ein Abo im Subscription-Modell.

Berücksichtigt wird hierbei die Tatsache, dass sich die Zahl der Mitarbeiter für die kommenden Jahre weiterhin relativ gut abschätzen lässt, während sich die Anzahl der benutzten Geräte immer mehr zu einer großen Unbekannten entwickelt.

Neue Technologien

Aber auch auf neue technologische Trends und Fragestellungen aus der IT muss „Usermanagement“ Antworten liefern. So lässt sich über die Schnittstellenverwaltung in der Security-Suite, beziehungsweise bei TUM, über die Agents und Active-Directory-Funktionen regeln, wer USB-Sticks auf welchen Geräten in das IT-System einbringen darf. Auch lassen sich bestimmte Typen erlauben, beispielsweise Firmen-Smartphones, andere nicht, beispielsweise private USB-Speichersticks.

Mit den GPS-Funktionen in neuen Geräten kommt eine neue Dimension in die Geräteverwaltung. Das neue Release wird es beispielsweise ermöglichen, dass über die GPS-Koordinaten innerhalb des Firmengebäudes gewisse Dinge erlaubt (Zugriff auf Daten) oder verboten werden (Kameraabschaltung beim iPhone im Sicherheitsbereich eines Unternehmens). Verlorene Geräte lassen sich so zudem orten und wichtige Daten notfalls löschen. Auch lässt sich so teures Dataroaming ausschalten, wenn sich ein Laptop im Ausland befindet.

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