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Anwender bringen immer mehr Know-how mit Die IT muss sich den Usern anpassen

| Autor / Redakteur: Stephan Brack / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Was einst als IT-Spezialwissen von Technik-Freaks galt, ist heute oft Allgemeinwissen. Für Stephan Brack, CEO des Softwarehauses Protected-Networks.com, bedeutet dies, dass sich bei den Anbietern von Softwarelösungen der Fokus künftig ändern muss.

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Stephan Brack ist Gründer und CEO des Softwarehauses Protected-Networks.com.
Stephan Brack ist Gründer und CEO des Softwarehauses Protected-Networks.com.

„Betrachtet man alleine den technischen Wandel und technologischen Fortschritt der letzten 20 Jahre, so erkennt man das enorme Tempo, in dem IT sich selbst und unsere Welt verändert. Es ist deshalb auch wenig verwunderlich, dass sich gleichzeitig die Rolle der IT im Unternehmen ändert: Während früher die Administratoren und Informatiker aus Sicht des Managements in einer Art Elfenbeinturm saßen – nach dem Motto: Wir wissen zwar nicht, was genau sie machen, aber wir brauchen sie wohl – sehen sie sich heute Anwendern gegenüber, die meist mit einem eigenen Computer aufgewachsen sind und inzwischen ihre eigenen Geräte ins Unternehmen mitbringen.

Wenn die Anwender selbst über das nötige Know-how verfügen, wird dadurch aber nicht gleich der IT-Fachmann arbeitslos. Der Wandel der IT hat uns auch eine wachsende Komplexität – zuletzt ausgelöst durch Phänomene wie BYOD oder Big Data – beschert. Deshalb gilt: Je mehr einfache Administration vom Anwender selbst erledigt werden kann, umso mehr Zeit bleibt der IT-Abteilung für Konzeption, Innovation und Lösung komplexer Probleme.

Es ist auch in diesem Fall nicht genug, die Situation zu erkennen und das Thema angehen zu wollen – es muss auch eine Lösung dafür geben. Und genau an dieser Stelle sind die Softwarehäuser und Entwickler gefragt: Unsere Aufgabe muss es sein, IT-Lösungen nach Möglichkeit so zu entwickeln, dass die Anwender im Unternehmen in den Arbeitsprozess integriert werden können. Dabei sind zwei Aspekte besonders wichtig:

Es muss immer noch eine Kontrollmöglichkeit für die IT-Administratoren vorhanden sein. Denn genauso wie heute mehr IT-Wissen in den Fachabteilungen vorhanden ist, so wird auch die IT selbst komplexer.

Die Lösung muss trotz komplexer Anwendungsgebiete einfach und auch von IT-Laien verwendet werden können, das heißt es muss eine stärkere Fokussierung auf die Usability stattfinden.

Wenn sich Softwarelösungen in Zukunft in diese Richtung verändern, wird die IT-Administration insgesamt effizienter, IT-Abteilungen werden entlastet und unkontrollierte Schatten-IT-Systeme können vermieden werden.“

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