Studie: Mobile Arbeitskräfte erwarten moderne Unternehmenskulturen

Die Generation Mobile mischt die Arbeitswelt auf

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Laut Aruba-Studie werden viele Unternehmen ihre Arbeitsbedingungen mit Blick auf die Generation Mobile neu definieren müssen.
Laut Aruba-Studie werden viele Unternehmen ihre Arbeitsbedingungen mit Blick auf die Generation Mobile neu definieren müssen. (Bild: Aruba Networks)

Laut einer Studie im Auftrag von Aruba Networks sorgen die mobil tätigen und vernetzten Arbeitskräfte – die Generation Mobile (#Genmobile) – dafür, dass das herkömmliche Konzept eines festen Arbeitstages zunehmend an Bedeutung verliert.

Die Studie „Are you ready for #Genmobile? How a new group is changing the way we work, live and communicate", an der mehr als 5.000 Personen weltweit teilnahmen, enthüllt Aruba zufolge die Charakteristika der #Genmobile. Diese Gruppe von Arbeitnehmern werde durch ihren Hang zur Mobilität definiert, nicht nur bezogen auf die Geräte, die sie benutzt, sondern auch auf ihre Einstellung zur Arbeit. Sie würde nichts von den traditionellen Arbeitszeiten halten, flexible Arbeitsorte einem hohen Gehalt vorziehen und eine stets stabile Internetverbindung fordern.

„Wir sehen schon seit geraumer Zeit, dass flexibles Arbeiten, Bring-Your-Own-Device und permanente Konnektivität wichtiger werden, aber die Studie zeigt eindeutig, dass diese Dinge für Berufseinsteiger schon zu einem Lebensstil geworden sind“, so Ben Gibson, Chief Marketing Officer bei Aruba Networks. „Laut dieser Studie hat die #Genmobile keinerlei Verständnis für Unternehmen, die eine mobile Lebensweise nicht ermöglichen. Um für die besten Arbeitskräfte attraktiv zu bleiben, müssen die Arbeitgeber dafür sorgen, dass Motivation und Produktivität in dieser neu entstehenden Arbeitswelt auf dem gleichen Niveau erhalten bleiben. Letzten Endes werden viele Unternehmen ihre Arbeitsbedingungen völlig neu definieren müssen“, glaubt Gibson.

Der Großteil der befragten Personen steht Aruba zufolge noch am Anfang der Karriere, nennt drei oder mehr mobile Endgeräte sein Eigen (62 Prozent) und fühlt sich bei der Arbeit von zu Hause aus am produktivsten (57 Prozent). Die #Genmobile hänge so sehr an ihren Mobilgeräten, dass Mitglieder eher mit dem Kaffeetrinken aufhören oder sich von ihrem Fernseher trennen würden, als von ihren Geräten.

Der Studie nach sind für die Mitglieder der #Genmobile diese mobilen Geräte nicht nur schlichte Arbeitsutensilien, vielmehr beeinflusse das Nutzungsverhalten die Arbeitsweise. Weil sie in der Lage seien, effektiv zu jeder Zeit von jedem Ort aus mit jedem Gerät zu arbeiten, würden sie auch von ihren Arbeitgebern erwarten, entsprechende strukturelle und strategische Veränderungen vorzunehmen. Laut Studie lässt sich besonders in Deutschland sehr gut feststellen, wie wichtig private Mobilgeräte für den Beruf bereits geworden sind: Eines der Ergebnisse besagt, dass ein im Vergleich zu anderen Ländern hoher Anteil von 83 Prozent der Befragten E-Mails mit einem Smartphone oder Tablet abruft.

„Die nötigen Veränderungen der Arbeitskultur müssen mit soliden Technologien untermauert werden. Arbeitgeber werden die #Genmobile nur dann für sich gewinnen können, wenn sie über die dazu nötigen Sicherheiten und Vernetzungsmöglichkeiten verfügen“, ist sich Gibson sicher.

Laut Studie sorgt die #Genmobile in der Arbeitswelt für folgende globale Trends:

  • WLAN ist alles: Fast 58 Prozent zieht eine WLAN-Verbindung jeder anderen Art der Vernetzung (4G, 3G, Kabel) vor. 51 Prozent behaupten, dass ihre Geräte ihnen helfen, ihren Alltag zu organisieren.
  • Geld ist nicht alles: Mehr als die Hälfte (53 Prozent) würde lieber an zwei oder drei Tagen pro Woche innerhalb der eigenen vier Wände arbeiten als zehn Prozent mehr Gehalt zu bekommen. Fast ein Drittel (32 Prozent) würde eher ein Smartphone ihrer Wahl vom Arbeitgeber finanziert bekommen, statt eine fünfprozentige Gehaltserhöhung zu erhalten.
  • Neuer Arbeitsalltag: Mehr als vier von zehn Befragten (45 Prozent) glauben, dass sie vor 9 Uhr oder nach 18 Uhr am effektivsten arbeiten.
  • Alles muss vernetzt sein: Es verwundert kaum, dass sich fast die Hälfte der Befragten (45 Prozent) vernetzte Autos wünscht – gleichzeitig ist es interessant, dass ein Fünftel (20 Prozent) innerhalb der nächsten fünf Jahre sogar schon vernetzte Kleidung oder Schuhe sehen will und somit den derzeitigen Trend hin zu „Wearable Technologies“ bestätigt.
  • Technologie ist essenziell: 38 Prozent würden lieber ihr eigenes Mobilgerät bei der Arbeit verwenden als ein Büro mit Fenster zu haben. 53 Prozent wollen, dass ihnen ihr Arbeitgeber ein mobiles Endgerät nach Wahl anstelle des täglichen Mittagessens finanziert.
  • Jederzeit erreichbar: Der durchschnittliche Konsument verbringt 21 Stunden in der Woche mit seinen mobilen Geräten und erledigt damit beispielsweise Bankgeschäfte oder schaut sich Filme an. 37 Prozent glauben, dass ihre Arbeitszeit außerhalb des Büros innerhalb der nächsten zwölf Monate steigt.

Erkennungsmerkmale der #Genmobile

Der typische #Genmobile folgt dem Jederzeit-und-überall-Prinzip einer flexiblen Tätigkeit, bei der die Arbeitszeiten nicht mehr mit dem traditionellen Arbeitstag korrespondieren. Aruba Networks glaubt, dass der Schlüssel zu einer produktiven Belegschaft darin liegt, die Anforderungen der #Genmobile zu verstehen und sie entsprechend zu befriedigen – was letztlich global tätigen Unternehmen dabei helfen würde, konkurrenzfähig zu bleiben. So fordert die Mehrheit (70 Prozent) die Möglichkeit, ihre Geräte über WLAN oder mobile Breitbandtechnologien (zwölf Prozent über dem Durchschnitt) mit dem Internet zu verbinden. Zudem werde die #Genmobile wahrscheinlich eher als andere Gruppen auf Apps wie Facebook (17 Prozent) oder Twitter (14 Prozent) über ihre Mobilgeräte zugreifen, aber auch mit einer 20 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit berufliche E-Mails darüber abrufen. Für die #Genmobile sei Mobilität sowohl im Job als auch im Privatleben eine absolute Selbstverständlichkeit.

Allerdings bleibe auch weiterhin Raum für menschliche Interaktionen. Fast zwei Drittel der Befragten (63 Prozent) schätzen die Zeit, in der sie ihre Geräte ausschalten können und schlagen den Unternehmen vor, den Arbeitnehmern unbedingt eine gewisse „Downtime“ einzuräumen.

März ist der „Month of Mobility“

Aruba hat den März als „Month of Mobility“ auserkoren. Im Zusammenspiel mit der #Genmobile-Studie wird Aruba eine virtuelle Suche nach denjenigen IT-Managern starten, die als „Mobile Hero“ der nächsten Generation mobiler Arbeitnehmer in ihrem Unternehmen sichere Entfaltungsmöglichkeiten bieten wollen.

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