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Desktopvirtualisierung schrittweise einführen

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Kosten berechnen

Vor Einführung einer Desktopvirtualisierung sollte eine ROI-Betrachtung prüfen, welche Einsparungen sich durch die einfachere Administration und den geringeren Aufwand ergeben. Doch die zu erwartenden Investitionen lassen sich nicht pauschal in absoluten Zahlen angeben, da sie sehr stark von der Ausgangssituation abhängen. Eine heterogene Infrastruktur, die lange Zeit kaum oder gar nicht aktualisiert wurde, führt zu höheren Kosten als eine homogene, standardisierte und ständig gepflegte Umgebung. Zudem ist der Bedarf der Mitarbeiter genau festzulegen. Hier gehen die meisten Verantwortlichen sicherheitshalber von zu hohen Kapazitäten und Bandbreiten aus, auch wenn dies nicht erforderlich ist.

Um die Investitionskosten gering zu halten, hat sich in der Praxis die schrittweise Einführung der Clientvirtualisierung bewährt. Sie erfolgt zum Beispiel zuerst für die Arbeitsplätze, bei denen der Nutzen am größten ist, etwa Außendienstmitarbeiter, Controller oder externe Entwickler. Zudem werden anfangs oft diejenigen Anwendungen virtualisiert, die von wenigen Mitarbeitern verwendet werden, um Konflikte mit anderen Applikationen zu vermeiden. Erst wenn damit ausreichend Erfahrung gesammelt wurde, erweitern Unternehmen die Desktopvirtualisierung sukzessive und passen sie auch neuen Herausforderungen an.

* Jörg Tewes ist Solution Manager Flexible Workplace, Computacenter AG & Co. oHG

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