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Desktopvirtualisierung | Desktop-Virtualisierung | Virtual Desktop | Infrastructure VDI

| Redakteur: Ulrich Roderer

Die Desktop-Virtualisierung im Unternehmen ist die konsequente Weiterentwicklung der Server- und Speichervirtualisierung. Dabei wird statt einer einzelnen Komponente oder Anwendung

Die Desktop-Virtualisierung im Unternehmen ist die konsequente Weiterentwicklung der Server- und Speichervirtualisierung. Dabei wird statt einer einzelnen Komponente oder Anwendung der komplette PC-Desktop im Rechenzentrum virtualisiert.

Mit Desktopvirtualisierungs-Lösungen können Unternehmen nicht nur die Virtualisierung von einzelnen Applikationen (Anwendungsvirtualisierung) vornehmen, sondern gleich den gesamten Benutzer-Desktop einbeziehen – einschließlich aller Anwendungen und persönlichen Einstellungen.

Wie beim Server Based Computing können die Anwender bei einer Desktopvirtualisierung im Grunde genommen die gleichen standardmäßigen PCs verwenden. Ein wesentlicher Vorteil des virtuellen Desktops ist jedoch, dass das Betrienssystem unabhängig für jeden Arbeitsplatzrechner in seiner eigenen dedizierten virtuellen Maschine läuft. Auf diese Weise können sich die Anwendungen von zwei Benutzern niemals gegenseitig beeinflussen. Außerdem führt eine im Rechenzentrum konsolidierte virtualisierte Desktop-Infrastruktur dazu, dass Unternehmen sichere, isolierte Desktops bereitstellen können, die ohne Unterbrechung zur Verfügung stehen. Und jedes Endgerät ist zentral gemanagt und von überall im Netzwerk erreichbar.

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