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Manche brauchen einen neuen Rechner für das Apple-Betriebssystems 10.6 Der Snow Leopard von Apple läuft mit 64 Bit geschmeidig

| Redakteur: Ulrike Ostler

Stichtag war der vergangene Freitag, seither ist das Apple-Betriebssystem 10.6, Nachfolger der MAC-OS-Version 10.5, zu haben. Das Upgrade kostet 29 Euro und bringt mehr Effizienz, eine schnelle Suche und Unterstützung für Multicore-Applikationen mit sich. Voraussetzung ist ein Intel-Chip sowie ein, besser zwei Gigabyte Arbeitsspeicher.

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Der Snow Leopard schleicht mit eingezogenen Krallen ins Unternehmen, Bild: Apple
Der Snow Leopard schleicht mit eingezogenen Krallen ins Unternehmen, Bild: Apple
( Archiv: Vogel Business Media )

Auf den ersten Blick halten sich die Erneuerungen in Grenzen. Dennoch haben Software-Ingenieure 90 Prozent von mehr als 1.000 Projekte in Mac OS X weiterentwickelt, sagt Apple.

Zunächst einmal lässt sich eine Mouse verwenden, die auf mehrere Fingerbewegungen reagiert. Sodann ist zwingend ein Intel-basierter Rechner notwendig, PPC-Rechner fallen weg, da Apple seit drei Jahren Intel-Chips einbaut und hier auf Abwärtskompatibilität verzichtet.

Allerdings lässt sich PPC-Software auch unter Snow Leopard nutzen. Das Übersetzungs-Tool von Apple für PPC-Programme „Rosetta“, gibt es in Snow Leopard noch. Der Anwender muss es bei der Installation jedoch anwählen.

Multiple Kerne

Nach Angaben von Gartner-Analyst Michael Silver werden in den kommenden Jahren eine Menge wichtiger Programme mit Multicore-Unterstützung auf den Markt gelangen. Diese Anwendungen laufen vermutlich schneller als bisher, weil sie die Rechenarbeit auf verschiedene Prozessoren verteilen und Grafic-Chips besser ausnutzen.

„Grand Central Dispatch“ erleichtert es Entwicklern Programme für mehrere Prozessorkerne zu optimieren. Sie müssen die Programme nicht mehr per Hand für eine bestimmte Anzahl von Threads programmieren. Stattdessen können sie die Operationen für Grand Central in einzelne Segmente (Blocks) einteilen. Den Rest erledigt die Schnittstelle. Sie teilt die Segmente einzelnen Prozessorkernen zu.

Die Aufgaben lassen sich damit besser als bisher auf die freien CPU-Ressourcen verteilen. Bisher jedoch scheinen vor allem 3D-Spiele spürbar langsamer zu laufen. Wie die „Macwelt“ berichtet, liegen die Frameraten etwa 15 bis 20 Prozent niedriger als unter der MacOS-Version 10.5.

Allerdings geht der Schnee-Leopard wesentlich effizienter mit Ressourcen um und erscheint kompakter. Gegenüber der Vorgängerversion werden bis zu 7 Gigabyte auf der Festplatte frei.

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