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VideoMeet der Deutschen Telekom steigert Flexibilität und Kosteneffizienz

Der feine Unterschied bei Video Bridging Services

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VideoMeet folgt einem anderen Ansatz. Der Video Bridging Service der Deutschen Telekom basiert auf einer proprietären Software-Plattform, die auf Industriestandard-Servern betrieben wird. Bei diesem Modell muss der Service Provider zwar den gesamten Entwicklungsaufwand selbst tragen, kontrolliert dafür aber seine Service-Plattform selbst und gewinnt ein hohes Maß an Flexibilität. So können wichtige Features integriert werden, sobald die Kunden diese benötigen – ohne Abhängigkeit von einem Hardware-Hersteller.

Ein gutes Beispiel dafür ist die Unterstützung von Skype, Google Talk oder gar Web Browsern als Clients. Multipoint-Videokonferenzen sind damit nicht mehr auf Raumsysteme oder völlig homogene Infrastrukturen begrenzt, sondern stehen sämtlichen Mitarbeitern offen, wo auch immer sie sich gerade befinden. Selbst handelsübliche Smartphones mit einer zweiten Kamera können nun als Videokonferenz-Client verwendet werden – dank fortschrittlicher Funktechnologien wie LTE sogar im fahrenden Auto.

Benutzerfreundlichkeit als Plus

Ein weiterer Vorteil der proprietären Bridging-Plattform von VideoMeet ist die Benutzerfreundlichkeit. Schließlich ist niemandem geholfen, wenn zwar grundsätzlich jeder an einer Videokonferenz teilnehmen kann, aber die Bedienung so kompliziert ist, dass eigentlich niemand diesen Service nutzen will oder kann.

Bei VideoMeet müssen Konferenzteilnehmer lediglich einen Link anklicken, den sie als Bestandteil der Einladung erhalten haben, um sich in eine Konferenz einzuwählen. Eine vorherige Registrierung oder irgendwelche speziellen Kenntnisse sind nicht erforderlich. Anders als populäre und browserbasierte Webkonferenz-Dienste, die vor allem auf die Präsentation von Dokumenten ausgelegt sind, bietet der Telekom-Service dabei echte Videokonferenzen mit hervorragender Video- und Audio-Qualität.

Die VideoMeet-Plattform läuft auf Standard-PC-Hardware und wurde mit Hilfe von Standard-Entwicklungstools entwickelt. Sie stellt daher keine besonderen Anforderungen an die Umgebung, sondern kann in jedem Rechenzentrum betrieben werden. Auch die Weiterentwicklung erfordert keine Spezialkenntnisse. Beides zusammen führt zu einem Kostenvorteil, indem die proprietäre Plattform kostengünstiger betrieben werden kann als ein Service auf Basis einer zugekauften Hardware-Bridge.

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