VideoMeet der Deutschen Telekom steigert Flexibilität und Kosteneffizienz

Der feine Unterschied bei Video Bridging Services

| Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Der Cloud-basierte Videokonferenz-Dienst VideoMeet verbindet weltweit unterschiedliche Videosysteme – unabhängig vom Anbieter, Standard oder Gerät.
Der Cloud-basierte Videokonferenz-Dienst VideoMeet verbindet weltweit unterschiedliche Videosysteme – unabhängig vom Anbieter, Standard oder Gerät.

Videokonferenzen waren bis vor wenigen Jahren noch exklusive Veranstaltungen, für die man sich in einen speziell ausgestatteten und teuren Videokonferenzraum begeben musste. Sie waren daher bisher vor allem dem oberen Management an größeren Standorten vorbehalten.

In der heutigen Geschäftswelt besteht jedoch immer häufiger die Notwendigkeit, eine Vielzahl von Mitarbeitern in unterschiedlichsten Funktionen schnell und unkompliziert in Videokonferenzen einzubeziehen, wo immer sie sich gerade befinden. Dafür werden flexible und komplexe Video-Infrastrukturen für das Bridging zwischen den einzelnen Endpunkten benötigt, die viele Unternehmen nicht selbst vorhalten wollen oder können. Video Bridging Services von spezialisierten Service Providern erfreuen sich daher zunehmender Popularität, zumal sie oft auch deutliche Kostenvorteile versprechen.

Mit VideoMeet bietet die Deutsche Telekom einen Video Bridging Service an, der in puncto Funktionalität und Flexibilität deutlich über das hinausgeht, was derartige Dienste bisher leisten konnten. Anders als bereits bekannte Bridging Services, die vor allem Videokonferenz-Raumsysteme auf Basis des Standards H.323 von Cisco, LifeSize, Polycom, Radvision oder H.323 Software Clients miteinander verbinden, ermöglicht VideoMeet auch die Einbeziehung verbreiteter Consumer Clients wie Skype oder Google Talk und sogar von Standard-Internetbrowsern. So können auch Mitarbeiter, die sich bisher höchstens per Telefon in eine Videokonferenz einwählen konnten, schnell und einfach sämtliche Vorteile einer echten Videokonferenz nutzen.

Die Bridge steuert alle Datenströme

Die Aufgabe einer Video Bridge ist es, in Konferenzen mit mehr als zwei Teilnehmern die Videosignale aller beteiligten Endgeräte zu empfangen und an alle anderen Endgeräte zu verteilen. Je höher die Anzahl der Endgeräte, desto größere Vorteile bietet dieser zentrale Ansatz gegenüber dem dezentralen Bridging, bei dem jedes Endgerät seine Signale direkt an alle anderen sendet.

Eine zentrale Video Bridge auf Basis einer MCU (Multipoint Control Unit) zu betreiben, ist relativ aufwändig und erfordert sehr spezifisches Know-how. Zudem bedeutet es hohe Anfangsinvestitionen in die Hard- und Software. Video Bridging Services lösen dieses Problem, indem der Managed Service Provider (MSP) die Expertise einbringt und die Anschaffungs- sowie die Unterhaltskosten sich auf alle Kunden des MSP verteilen.

Es gibt zwei unterschiedliche Arten, einen Video Bridging Service zu betreiben. Fast alle Anbieter setzen auf etablierte Video Bridges als Basis ihrer Plattform. Sie kaufen, installieren und betreiben eine 3rd Party Bridge und sind so in der Lage, schnell professionelle Dienste anzubieten. Doch dieser Ansatz hat auch Nachteile. So ist der Betreiber der Plattform hundertprozentig vom Hersteller seiner Bridge abhängig, wenn es um die Integration neuer Features oder die Beseitigung von Bugs geht. Zudem fehlt ihm die notwendige Flexibilität bei der Anpassung der Lösung an spezifische Anforderungen.

Eine weitere Einschränkung besteht darin, dass die meisten Systeme heute nur begrenzte Interoperabilität bieten, da sie lediglich H.323 oder SIP unterstützen. Auch wurden sie in der Regel nicht für den Einsatz bei Service Providern, sondern für die exklusive Nutzung innerhalb von Unternehmen entwickelt und sind daher auch in ihrer Skalierbarkeit eingeschränkt. Auch Load Balancing und Redundanz, zwei für Service Provider extrem wichtige Features, stehen oft nur rudimentär oder mit hohen Zusatzkosten zur Verfügung.

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