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Verwaltung und Überwachung von Cloud-Szenarien im Datacenter

Deployment und Automatisierung von cloud-basierten Diensten

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Deployment auf standardisierter Hardware

Applikationen werden auf Server ausgeführt. Die traditionellen Server sind als Tower-Server, Pizza-Box oder Rack-Einschub verfügbar. Seit wenigen Jahren kommen die Rechner-Blades dazu. Die einzelnen Serverbaugruppen werden durch die Steckkarten, Bussystem und Verkabelung verknüpft. Die Anbindung zu weiteren Servern erfolgt mittels der Netzwerke durch die rückseitige Verkabelung.

Zum Betrieb einer Applikation werden aber immer mehrere Baugruppen, wie etwa der Server und seine Anbindung an die Speichersysteme benötigt. Dies zieht eine relativ umfangreiche Verwaltung nach sich, denn einen Server hinzuzunehmen verlangt dabei immer nach der Verkabelung mit den weiteren IT-Einrichtungen. Standardisierte Rechnersysteme wie etwa Blades helfen, die Situation zu vereinfachen, denn ein Blade-Rechner stellt ein geschlossenes und fertiges System dar, dass zum Betrieb bedeutend weniger externe Unterstützung benötigt. Dies reduziert die Verkabelung und Konfiguration.

In Verbindung mit dem Blade-Gehäuse entsteht somit ein vollwertiges und eigenständig operierendes Gebilde, das weitgehend ohne externe Unterstützung auskommt. Blades benötigen heute aber noch die Anbindung an die weiteren Komponenten wie etwa dem Speichersystem für die Daten und die Verknüpfung untereinander durch die Netzwerke.

Rechnerpools auf die Spitze getrieben

Noch eine Stufe weiter gehen die Konzepte mit den vorbereiten Rechnern in Containern. Dabei werden Server, zusammen mit Speicher, der Netzwerkverkabelung und der Rechenzentrums-Infrastruktur in einen vorbereitet Container gepackt. Die führenden und großen Hersteller von Server, wie etwa IBM und HP bieten hier längst vorbereitet Lösungen an.

Diese Container umfassen gewissermaßen ein Rechenzentrum auf engstem Raum. Die darin verbaute Hardware ist universell nutzbar. Vom Standpunkt der Skalierbarkeit sind diese Rechnerpools unschlagbar.

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Es spielt dabei keine Rolle mehr, ob der physische Server für ein Datenbankmanagementsystem, ein ERP-System oder etwa zur Virtualisierung herangezogen wird. Der Trend geht eindeutig in die letzte Richtung. Der Einsatz von Rechenzentren-Container ändert aber auch den gesamten Wartungs- und Nutzungszyklus. Fällt beispielsweise einer der physischen Server aus, so wird seine Last kurzerhand von einem weiteren und freien Gerät übernommen. Die Übertragung der Last wird dabei durch die Live Migration-Funktionen der Hypervisoren vorgenommen.

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