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Access Points, Switches und Chassis zum Kampfpreis Dell will Campusnetze modernisieren

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Dell will den Campus modernisieren und den Konkurrenten Cisco ausstechen: Mit 802.11ac-konformen Access Points (W-Series), preisgünstigen 10-GbE-Switches (N-Series) sowie robusten Chassis (C-Series).

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Mit der C-Series offeriert Dell hochverfügbare und modulare Ethernet-Switches für Bandbreiten zwischen einem bis 40 Gigabit pro Sekunde.
Mit der C-Series offeriert Dell hochverfügbare und modulare Ethernet-Switches für Bandbreiten zwischen einem bis 40 Gigabit pro Sekunde.
(Bild: Dell)

Klassische Campus-Netze wurden nicht für heutige Anforderungen geplant – sagt Dell und verspricht eine Produktsuite, die BYOD, ständigem Zugriff auf Cloud-Dienste oder Multimedia-Anwendungen gerecht wird. Neben schnellen Verbindungen sollen die skalierbaren Netzwerkprodukte auch ein zentrales Management beinhalten und günstiger zu haben sein als Lösungen einiger Wettbewerber. In einer Beispielrechnung lässt Dell die eigenen Systeme etwa gegen Ciscos Catalyst 2960X-48TD-L und 4500X-32SFP+ antreten und verspricht Einsparungen von über 50 Prozent.

Konkret kündigt der Hersteller Neuheiten in folgenden drei Produktserien an.

W-Series mit bis zu 1,3 Gbit/s Durchsatz

Mit der W-Series will Dell auch für drahtlose Netzzugänge Geschwindigkeiten anbieten, die bislang kabelgebunden Infrastrukturen vorbehalten waren. Die Access Points W-AP224/225 wurden für den Enterprise-Einsatz entwickelt und erreichen per IEEE 802.11ac einen Durchsatz bis zu 1,3 Gbit/s. Die "ClientMatch"-Technologie soll dabei eine vorhersehbare WiFi-Performance sicherstellen. Anwender können die Systeme der Reihe W-220 zudem zentralisiert konfigurieren; Datenverschlüsselung, Policy Enforcement und Netzwerkdienste würden dabei gleichermaßen unterstützt, wie verteiltes oder zentralisiertes Traffic Forwarding.

Skalierbare N-Series

Die N-Series beinhaltet laut Dell energieeffiziente und preiswerte Switches für Gigabit-Ethernet und 10-Gigabit-Ethernet. Der Hersteller bewirbt die Systeme im mit Leistungsmerkmalen der Enterprise-Klasse.

Geräteübergreifend stelle ein neues Betriebssystem bekannte CLI sowie ein nutzerfreundliche GUI bereit. Administratoren können also mit einem Befehlssatz respektive einer Benutzeroberfläche alle Systeme der N-Series konfigurieren und verwalten.

Updates können im laufenden Netzwerkbetrieb eingespielt werden; eine Multi-Chassis Link Aggregation sorgt für hohe Verfügbarkeit und effiziente Bandbreitenausnutzung. Lösungen von Drittanbietern werden über Implementierungen aktueller Standards unterstützt, zudem liefert Dell Schnittstellen für Ciscos Protokoll RPVST+ und das Cisco Discovery Protocol (CDP).

Dell will den gesamten Campus fit für BYOD und moderne Cloud-Dienste machen.
Dell will den gesamten Campus fit für BYOD und moderne Cloud-Dienste machen.
(Bild: Dell)

Modulare C-Series

Mit den Chassis der C-Series will Dell hochverfügbare und modulare Ethernet-Switches für Bandbreiten zwischen einem bis 40 Gigabit pro Sekunde liefern. Anwender können Erweiterungskarten bei Bedarf aufstocken und im Mischbetrieb einsetzen. Dell sieht die redundant ausgelegten Backendsysteme im Campus Core und wirbt mit flexiblen Verbindungen, zuverlässigem Betrieb und erprobter Software. Damit liefere man "non-stop, fail-safe operation Enterprise LAN networks".

Als mögliche Anwendung nennt Dell beispielsweise Unified Communcation & Collaboration (UCC) oder globale Virtual DesktopInfrastructures (VDI) mit skalierbarer Nutzerdichte und "Performance on Demand".

Verfügbarkeit

Die W-Series ist ab sofort verfügbar, die N-Series soll Anfang 2014 auf den Markt kommen. Die C-Series mit 10G Line Card ist bereits erhältlich, 40G Line Cards sollen im ersten Quartal 2014 folgen.

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