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Portfolioerweiterung in Richtung Software Defined Networking Dell Switch für VMware-Umgebungen

Autor / Redakteur: Wilfried Platten / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Eigentlich ist es ja „nur“ ein Switch. Aber Dell nennt das Gerät „Networking S6000 Data Center Switching Platform“. Immerhin, die technischen Daten klingen gar nicht so übel.

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Optimiert für vSphere-Umgebungen: Dell S6000.
Optimiert für vSphere-Umgebungen: Dell S6000.
(Bild: Dell)

Der neue Switch soll nicht nur die gängigen Fortschrittsmerkmale in der IT umsetzen: hohe Leistungsdichte, geringer Platzbedarf und niedriger Energieverbrauch. Für Dominique Vanhamme, Executive Director EMEA Networking bei Dell geht es um mehr: um Virtualisierung, SDN, Active Fabric und konvergente Infrastrukturen. In diesen Umgebungen soll der S6000 neue Maßstäbe setzen. Deshalb erfolgt die Vorstellung des neuen Switches auch im Umfeld der heute in San Francisco gestarteten VMworld.

Kompakt und intelligent

Das kompakte Rack-Gerät vereint in einem Gehäuse mit nur einer Höheneinheit (1U) einen Switch für 10/40 Gigabit Ethernet (GbE), der wahlweise mit 32 mal 40 GbE oder 96 mal 10 GbE plus 8 mal 40 GbE betrieben werden kann. Die Transfergeschwindigkeit beträgt 2,56 Terabit pro Sekunde, die Latenzzeiten sollen unter 500 Nanosekunden liegen.

Da die Intelligenz immer mehr von den Asics in die Software wandert, bringt der S6000 Unterstützung mit für virtualisierte Netzwerke und Software Defined Networks (SDN) im Allgemeinen, und die NSX Controller für vCenter von VMware im Besonderen. Funktionen für automatisiertes Networking Management sollen den IT-Administratoren das Leben ein bisschen leichter zu machen. Verantwortlich dafür ist der Active Fabric Manager (AFM) für Netzwerk-Design und -Validierung, Konfigurations-Unterstützung sowie das Leistungs- und Fehlermanagement.

Der S6000 soll ab November verfügbar sein. Die Preise stehen noch nicht fest, sie sollen sich in den USA bei rund 75.000 Dollar bewegen.

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