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Sternförmige Topologie soll zukünftige Skalierungsschritte vereinfachen DE-CIX in Frankfurt am Main erweitert technische Peering-Plattform

| Redakteur: Florian Karlstetter

Der größte deutsche Internet-Austauschknoten DE-CIX wird erneut weiter ausgebaut. Notwendig wurde dies, da sich der Internet-Traffic über den Knoten innerhalb eines Jahres verdreifacht hat. Bereits heute erreicht das Internet Exchange-System einen Durchsatz von bis zu 350 GBit pro Sekunde.

DE-CIX setzt auf eine ausfallsichere sternförmige Topologie.
DE-CIX setzt auf eine ausfallsichere sternförmige Topologie.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit dem Ausbau der technischen Plattform wächst De-CIX eigenen Angaben zufolge zum weltgrößten Peering-Knotenpunkt für Service Provider. Der Internet-Austauschknoten mit Sitz in Frankfurt am Main ist der wichtigste Internet-Exchange-Punkt für Zentral- und Osteuropa.

Damit die Plattform auch in Zukunft weiter ausgebaut werden kann, setzen die Entwickler auf eine sternförmige Topologie. Diese besteht aus sechs äußeren Access Switches und zwei ausfallsicheren Core Switches und soll bis Mitte Juni 2008 fertiggestellt sein. Der neue DE-CIX Peering-Stern soll einen maximalen Datendurchsatz von 1,4 Terabit pro Sekunde ermöglichen.

Der Ausbau sei notwendig, weil die Bedeutung des deutschen Austauschknotens vor allem für den osteuropäischen Breitbandmarkt enorm gewachsen sei. Die nächste Ausbaustufe ist bereits für Ende 2008/Anfang 2009 geplant.

DE-CIX setzt weiterhin auf Switches der TeraScale E-Serie von Force10 Networks. Herstellerangaben zufolge wurde die neue Peering-Plattform bereits ausführlich getestet – mit dem Ausbau werde man außerdem über die weltweit leistungsfähigste Plattform für den Austausch von Internet-Verkehr verfügen.

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