Internetknoten DE-CIX und XConnect vereinbaren Partnerschaft

DE-CIX erweitert Serviceangebot um VoIP

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

DE-CIX-Geschäftsführer Harald Summa: „Der neue Service wird dem weltweiten Trend gerecht, Telefonservices grundsätzlich über das Internet bereitzustellen.“
DE-CIX-Geschäftsführer Harald Summa: „Der neue Service wird dem weltweiten Trend gerecht, Telefonservices grundsätzlich über das Internet bereitzustellen.“

DE-CIX und XConnect haben das gemeinsame Ziel, am DE-CIX neben dem etablierten Austausch von Datenverkehr auf IP-Basis einen eigenen Service für das Peering von VoIP-Traffic bereitzustellen.

Aus der technologischen Partnerschaft des Internetknotens DE-CIX und des Network-Peering-Anbieters XConnect entsteht derzeit eine carrierneutrale Plattform für den Austausch von VoIP- und Multimedia-Traffic zwischen Telekommunikationsanbietern.

Die Grundidee ist dabei die gleiche wie die des DE-CIX überhaupt: Angeschlossene Service Provider tauschen über den VoIP-Hub direkt ihre Sprach- und Multimediakommunikation aus. In einem ersten Schritt wird für beteiligte DE-CIX-Kunden ein Auskunftsservice für das VoIP-Peering, eine Carrier-ENUM-Registry, eingerichtet. Nach und nach soll dann die eigentliche Vermittlung von VoIP-Gesprächen sowie die Vermittlung von Video- und Multimediakommunikation dazukommen.

„Dieser neue Service ist deshalb so interessant“, erläutert Harald Summa, Geschäftsführer der DE-CIX Management GmbH, „weil er auf den Austausch von Sprachkommunikation spezialisiert ist. Er ermöglicht den TK- und VoIP-Anbietern unter unseren Kunden, ihren VoIP-Traffic direkt untereinander auszutauschen. Das geht schneller und kostengünstiger als eventuell mit Umwegen über andere Anbieter, die häufig auch noch über das klassische PSTN-Netz gehen. Und es wird dem weltweiten Trend gerecht, Telefonservices grundsätzlich über das Internet bereitzustellen.“

Der für das zweite Quartal am DE-CIX geplante Auskunftsservice soll hierfür erste Voraussetzungen schaffen: Er soll im Grunde wie ein zentrales Telefonbuch für VoIP-Rufnummern funktionieren, das alle beteiligten Service Provider mit ihren Nummern füllen und dann für ausgehende Gespräche nutzen dürfen.

Wenn die Zielnummer zum Netz eines beteiligten Partners gehört, könne das Gespräch ohne Umwege über anderen Netzbetreiber dorthin geleitet werden.

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